Der Eresinger Gemeinderat hat sich in der jüngsten Sitzung mit der Sanierung der Ulrichskapelle und der Räumung des Dorfweihers beschäftigt.
Für die Sanierung des Brunnenhauses und des Dachstuhls der St. Ulrichskapelle zahlt die Gemeinde einen Zuschuss. Wie Bürgermeister Josef Loy berichtete, ist nach Angaben der katholischen Pfarrstiftung St. Ulrich das Dach der Kapelle saniert worden. Die Kosten betrugen 112 000 Euro, die Gemeinde übernimmt zehn Prozent. Einstimmig wurde beschlossen, die Zahlung zu teilen. 8200 Euro werden aus Restmitteln sofort bezahlt, 3000 Euro nach der Genehmigung des Haushalts 2012. Als Nächstes soll das Brunnenhaus in Angriff genommen werden, bei dem die Gemeinde laut einem Beschluss vom Juli 2011 ebenfalls zehn Prozent der Kosten übernehmen wird. Insgesamt, so Loy, werde man wohl bei der im Jahr 2009 angedachten Zuschusssumme von 16500 Euro landen.
Die Kapelle mit Brunnen am Waldrand ist eine Wallfahrtsstätte. Das erste Brunnenhaus stammt aus dem 16. Jahrhundert. Die Gläubigen pilgern dorthin vor allem wegen des Wassers aus dem Brunnen, dem eine heilende Wirkung nachgesagt wird.
Geld ausgeben muss die Gemeinde auch für den Dorfweiher. Mittlerweile liegen alle Rechnungen für den Aushub des Weihers vor. Zu zahlen sind 60000 Euro, 50000 waren vorgesehen. Zusätzlich zur Räumung waren Rodungsarbeiten, das Räumen der beiden Absetzbecken und die Instandsetzung der Zufahrten erforderlich, wie Loy berichtete. Der Weiher laufe nun ganz langsam wieder ein, sagte der Bürgermeister. Der Schlamm werde für etwa ein Jahr am Rand gelagert. In Absprache mit dem Landratsamt sollen dann Proben genommen und entschieden werden, wie man den Weiheraushub verwenden könne – je nach Belastung eventuell in der Landwirtschaft. Loy: „Mindestens 20 Jahre haben wir jetzt Ruhe.“