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Schöne Übereinstimmung

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    Hans-Günter Schwanzer und Carolin Völk. Foto: Romi Löbhard
    Hans-Günter Schwanzer und Carolin Völk. Foto: Romi Löbhard Foto: Romi Löbhard

    "Die Zuhörer werden von Jahr zu Jahr immer noch mehr", so Schwanzer, "heuer war die Kirche bereits eine Stunde vor Beginn bereits restlos besetzt." Das Gleiche gilt für die Parkplätze rund um die Erzabtei, die von Carolin Völk geschilderte Intention trägt Früchte. Das Neujahrskonzert präsentierte sich als wohldosierte Mischung bekannter Kompositionen aus mehreren Jahrhunderten, abwechselnd als Orgelsolo und Orgel/Trompete-Duo vorgetragen. Zu hören war festlich-gewaltiges ebenso wie romantisch-verspieltes. Allen Stücken zu eigen war der Bezug zur Kirchenliturgie, der sich wie ein roter Faden durch den musikalischen Nachmittag zog.

    In schöner Übereinstimmung zeigten sich Orgel und Trompete dabei abwechselnd als führendes Instrument. Mal strahlte die Trompete in höchsten Höhen, mal war es die Orgel, die sich mit imposanten Bässen oder Registerspielereien hervortat. Das Duo Völk/Schwanzer spielte einerseits Schlager aus seinem Repertoire, präsentierte aber auch zwei oder drei Neueinspielungen.

    Bei einer Probenwoche des Schülerblasorchesters St. Ottilien wurde die Idee geboren, mittlerweile ist daraus eine richtige Erfolgsstory geworden, die Jahr für Jahr weitergeschrieben wird. Hans-Günter Schwanzer, Musikerzieher am Rhabanus-Maurus-Gymnasium (RMG) sowie Blasorchesterleiter und Carolin Völk, damals Schülerin am RMG, Klarinettistin im Blasorchester und in Ausbildung zur Organistin, taten sich zusammen und erarbeiteten sich ein kleines Repertoire.

    Das Repertoire Jahr für Jahr erweitert

    Die ersten beiden Konzerte fanden in Windach, in der Kirche "Maria am Wege" statt. Zum Neujahrskonzert 2001 zog das Duo in die Abteikirche um. Das Repertoire wurde Jahr für Jahr erweitert. Gab es keine Vorlagen für Orgel und Trompete, dann bearbeitete und arrangierte Carolin Völk die Komposition. Zugute kamen ihr dabei die zwei Semester Schulmusik als erste Berufswahl nach dem Abitur, erklärt sie. Beim Lehramt ist Carolin Völk geblieben, nach dem zweiten Staatsexamen in Latein und Englisch leistet sie derzeit ihr letztes Semester Referendariat ab. "Die Musik soll schönes Hobby bleiben", sagt die frischgebackene Gymnasiallehrerin, "beispielsweise im Ehemaligen-Orchester des RMG oder als Orgelaushilfe in Windach und St. Ottilien."

    Zwei CDs wurden seither eingespielt, die, wie Schwanzer verrät, mit sehr guten Verkaufszahlen glänzen. Eine dritte CD ist in Planung, künftige Neujahrskonzerte sind es ebenso. Das jährliche Musikerlebnis soll weitergehen, betonen Carolin Völk und Hans-Günter Schwanzer. Ohne Gage, wohlgemerkt - sämtliche Einnahmen aus dem CD-Verkauf sowie Spenden bei den Konzerten kommen dem Kloster St. Ottilien und dessen missionarischen Tätigkeiten zugute. (löbh)

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