Möglicherweise übernehmen in Zukunft die umliegenden Gemeinden einen Teil des Betriebskostendefizits im Greifenberger Warmbad. Dieses Ziel verfolgt zumindest eine Initiative der Gemeinde Greifenberg, von der Schondorfs Bürgermeister Peter Wittmaack (SPD) in der jüngsten Gemeinderatssitzung berichtete. Grundsätzlich erklärte sich das Gremium auch damit einverstanden, für einen Teil der Kosten aufzukommen, so der einstimmige Beschluss.
Laut Wittmaack schlagen die Greifenberger vor, dass sie mit den Nachbarkommunen Eching, Eresing, Schondorf und Windach 50 Prozent des Betriebskostendefizits auf sich nehmen. Nach einigen Optimierungen im Bad könnte es sich um rund 60000 Euro im Jahr handeln, so die Greifenberger Einschätzung. Davon würde Greifenberg 20000 Euro übernehmen, die vier weiteren Kommunen jeweils 10000 Euro. Alternativ könnte der Zuschussanteil auch auf die Einwohnerzahl der jeweiligen Gemeinde umgerechnet werden, wobei die Greifenberger auch in diesem Fall den doppelten Pro-Kopf-Betrag beisteuern würden, berichtete Wittmaack weiter.
Der Rathauschef empfahl dem Gemeinderat, erst einmal einer Kostenbeteiligung grundsätzlich zuzustimmen, über die Höhe sei noch zu verhandeln. Darüber herrschte fraktionsübergreifend Übereinstimmung.