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Fasching: Sie zeigen jedem die lange Nase

Fasching

Sie zeigen jedem die lange Nase

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    Hanni Oberweiler, Nandi Albert und Herta Plörer (von links), das seinerzeitige „Dream Team“ beim Frauenbund-Fasching in Dießen, 1973 mit „Da Huaber, da Meier und i“.
    Hanni Oberweiler, Nandi Albert und Herta Plörer (von links), das seinerzeitige „Dream Team“ beim Frauenbund-Fasching in Dießen, 1973 mit „Da Huaber, da Meier und i“. Foto: Frauenbund Dießen (Archiv)

    Vor sechs Jahrzehnten haben sie zum ersten Mal die Narrenkappe aufgesetzt und sind auf die Bühne gestiegen: Im Februar 1952 hauten Frauen vom Katholischen Frauenbund Dießen auf die Pauke und begründeten eine bis heute beliebte Theatertradition. Angefangen beim Klosterwirt (später Schmidwirt an der Hofmark), wird seit 1956 die Bühne im „Drei Rosen“-Saal bespielt. Zum runden Jubiläum gibt es nun ein Wiedersehen mit Sketchen, die zum Teil von den Gründerinnen geschrieben worden sind. Die Faschingsgaudi läuft von Montag bis Freitag, 13. bis 17. Februar, täglich um 19.30 Uhr. Eine zusätzliche Nachmittagsvorführung beginnt am Mittwoch, 15. Februar, um 14.30 Uhr.

    Heuer kommt der Frauenbund-Fasching aber ganz unpolitisch daher, „dennoch ist der Unterhaltungswert sensationell“, verspricht Petra Rauch. Da wird wieder getanzt, gesungen, Musik gemacht, manches ist komisch, manches nostalgisch – aber in jedem Fall bleibt kein Auge trocken.“ „Und wir holen einiges nach“, erinnert Gitti Haugg ans vergangene Jahr, als der Frauenbund-Fasching ausgefallen ist, weil die Frauen Trauer getragen haben um Lisa Lampl.

    Mehr über die Geschichte und das aktuelle Programm in der Printausgabe des Landsberger Tagblatts.

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