Der Katholische Frauenbund Dießen spielt in der närrischen Zeit seit 60 Jahren Theater


Vor sechs Jahrzehnten haben sie zum ersten Mal die Narrenkappe aufgesetzt und sind auf die Bühne gestiegen: Im Februar 1952 hauten Frauen vom Katholischen Frauenbund Dießen auf die Pauke und begründeten eine bis heute beliebte Theatertradition. Angefangen beim Klosterwirt (später Schmidwirt an der Hofmark), wird seit 1956 die Bühne im „Drei Rosen“-Saal bespielt. Zum runden Jubiläum gibt es nun ein Wiedersehen mit Sketchen, die zum Teil von den Gründerinnen geschrieben worden sind. Die Faschingsgaudi läuft von Montag bis Freitag, 13. bis 17. Februar, täglich um 19.30 Uhr. Eine zusätzliche Nachmittagsvorführung beginnt am Mittwoch, 15. Februar, um 14.30 Uhr.
Heuer kommt der Frauenbund-Fasching aber ganz unpolitisch daher, „dennoch ist der Unterhaltungswert sensationell“, verspricht Petra Rauch. Da wird wieder getanzt, gesungen, Musik gemacht, manches ist komisch, manches nostalgisch – aber in jedem Fall bleibt kein Auge trocken.“ „Und wir holen einiges nach“, erinnert Gitti Haugg ans vergangene Jahr, als der Frauenbund-Fasching ausgefallen ist, weil die Frauen Trauer getragen haben um Lisa Lampl.
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