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Landsberger Praxistage: Soja – Futter aus der Region

Landsberger Praxistage

Soja – Futter aus der Region

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    Während der Pause im Gespräch (von links): Josef Groß, Josef Asam und ABZ-Leiter Wolfgang Stützle.
    Während der Pause im Gespräch (von links): Josef Groß, Josef Asam und ABZ-Leiter Wolfgang Stützle. Foto: Ludwig Herold

    „Eiweißgewinnung im heimischen Betrieb“: Unter dieses Thema hatte das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Fürstenfeldbruck zusammen mit dem Agrarbildungszentrum (ABZ) Landsberg die aktuelle Reihe „Landsberger Praxistage“ gestellt – und dabei großen Anklang gefunden. Zahlreiche Gäste waren trotz klirrender Kälte aus der ganzen Region angereist, um neben einem mehrstündigen Vortragsmarathon auch den modernen Maschinenpark zu besichtigen und dazwischen mit den Referenten und Kollegen zu diskutieren.

    Worum es im Kern ging, machte zu Beginn ABZ-Leiter Wolfgang Stützle deutlich: „Ziel unserer Landsberger Praxistage ist es, hier wissenschaftliche Erkenntnisse aus Versuchsergebnissen mit den Erfahrungen aus der Praxis zu untermauern.“ Josef Groß, Projektleiter für heimische Eiweißgewinnung an der Bayerischen Landesanstalt für die Landwirtschaft (LfL) Freising fasste seinen Vortrag in die Feststellung: „Unser Anliegen ist ganz klar, die Abhängigkeit unserer bayerischen Tierhalter bei Soja-Importen zu reduzieren.“ In seinem Referat forderte er dazu eine kurzfristige Verdoppelung der hiesigen Sojabohnen-Anbaufläche auf fünftausend Hektar. Und: In der ökologischen Tierhaltung soll der Eiweißbedarf künftig ausschließlich aus heimischer Erzeugung gedeckt werden, sagte Groß.

    Nach ihm, dem Wissenschaftler, unterstrich der Praktiker Josef Asam aus Kissing – er baut dort seit zwölf Jahren gentechnikfreie Sojabohnen an: „Die Sojabohne ist eine sehr konstante, ertragsreiche Frucht.“ Es sei deshalb auch sinnvoll, diese wertvolle Eiweißpflanze an zubauen.

    Weitere Informationen zum Thema in der Printausgabe des Landsberger Tagblatts

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