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Frühjahrskonzert: Spitzenprogramm mit heldenhaftem Auftakt

Frühjahrskonzert

Spitzenprogramm mit heldenhaftem Auftakt

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    Der Musikverein mit Dirigentin Monika Fleschhut.
    Der Musikverein mit Dirigentin Monika Fleschhut. Foto: Foto: Joachim Buch

    Für die Freunde altösterreichischer Blasmusik sind die Innsbrucker Promenadenkonzerte ein absolutes Muss. Jedes Jahr geben sich dort Spitzenorchester die Klinke in die Hand. Dass man Programme wie in Innsbruck auch ein bis zwei Leistungsklassen tiefer auf die Beine stellen kann, bewies der Musikverein Unter-/Oberdießen bei seinem Frühjahrskonzert. Dirigentin Monika Fleschhut hatte neben Schmankerl aus der k.u.k.-Zeit auch einige Solonummern ins Programm integriert. Dieses wurde souverän und kenntnisreich von Christian Böck moderiert.

    Als heroischer Auftakt erklang die „Kreuzritter Fanfare“ des thüringischen Militärkapellmeisters Richard Henrion (1854-1940). Hier zeigten die Trompeter, dass sie auch auf Naturton-Instrumenten eine gute Figur abgeben. Ein großes und abwechslungsreich arrangiertes Potpourri aus der Operette „Die Fledermaus“ von Johann Strauß erklang transparent und mit souverän gestalteten Tempowechseln. Gerade das oft aus dem Ruder laufende Lied „O je, wie rührt mich dies“ blieb unter Fleschhuts Leitung ohne übertriebene Temposteigerung. Auch die Schnellpolka „Leichtes Blut“, ebenfalls von Johann Strauß, artete zu keiner Zeit in ein Wettrennen aus. Dafür konnten einige Details bestens ausmusiziert werden. Natürlich darf in einem solchen Konzert kein Strauß-Walzer fehlen. Passend zur Jahreszeit hatte Fleschhut die „Frühlingsstimmen“ ausgewählt. Das Orchester spielte mit warmem Klang und rhythmisch präzise, auch wenn man in der Begleitung hin und wieder etwas mehr „Swing“ mit einer leicht vorgezogenen zweiten Taktzeit erwartet hätte. 

    Mehr dazu in der Printausgabe des LT.

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