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Bürgerbegehren: TV Prittriching will mehr informieren

Bürgerbegehren

TV Prittriching will mehr informieren

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    TVP-Vorsitzender Leonhard Westermeier.
    TVP-Vorsitzender Leonhard Westermeier.

    „Im ersten Moment hat uns das schon getroffen.“ Das sagt Maria Holzner, stellvertretende Vorsitzende des Turnvereins Prittriching, nachdem am vergangenen Donnerstag ein Bürgerbegehren zum geplanten Bau einer neuen Vereins-Turnhalle eingereicht wurde.

    Vor allem den Zeitpunkt des Bürgerbegehrens finden die Vorsitzenden Leonhard Westermeier und Maria Holzner unpassend: „Wir haben uns gefragt, warum jetzt? Alle wissen das seit einem dreiviertel Jahr.“ Damit verweist Holzner auf einen Gemeinderatsbeschluss im Mai 2011, als über einen Zuschuss von maximal 350000 Euro für den TVP entschieden wurde. Einen Groll auf Initiator Jürgen Schnell haben die Vorsitzenden aber nicht, wie sie sagen, obwohl bereits 40000 Euro an Baunebenkosten ausgegeben worden seien. „Wir haben mit ihm das Gespräch gesucht. Das war sehr sachlich. Aber jeder hat nun mal seinen Standpunkt“, berichtet Holzner.

    Auf der anderen Seite zeigen sich die Vereinschefs selbstkritisch. „Wir sehen das Bürgerbegehren auch als Chance, die Menschen aufzuklären. Vielleicht haben wir das zu wenig gemacht“, so Maria Holzner. Das soll nachgeholt werden. „Wir wollen die Menschen persönlich ansprechen, um sie von dem sinnvollen Projekt zu überzeugen“, betont Westermeier. Er und seine Mitstreiter sind davon überzeugt, bisher den richtigen Weg gegangen zu sein. „Wir haben da kein eigenes Ding gemacht, sondern alles mit der Gemeinde abgesprochen und entwickelt. Auch der Bürgermeister war bei uns mit im Bauausschuss.“ Das Bürgerbegehren und der mögliche Bürgerentscheid haben jetzt aber Folgen. „Das wirft uns nach hinten. Wir können zum Beispiel auch nicht ausschreiben, solange das nicht durch ist“, erklärt Westermeier. Aber die Macher beim TVP wollen sich nicht unterkriegen lassen. „Wir möchten eine zukunftsorientierte Sportstätte auch für die Gemeinde. Die jetzige Halle ist 60 Jahre alt und entspricht nicht mehr den Anforderungen für 1300 Mitglieder.“ Maria Holzner meint: „Die Leute wissen, was sie am TVP haben. Ich bin optimistisch, dass die Prittrichinger zu uns stehen“. Bis zum Bürgerentscheid wollen die Vereinsoberen kräftig die Werbetrommel rühren. Neben vielen persönlichen Gesprächen will man eine Infoveranstaltung organisieren. Am 14. April sollen die eigenen Mitglieder bei der Generalversammlung noch einmal alle wichtigen Fragen beantwortet bekommen.

    Mehr dazu in der LT-Printausgabe.

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