Raser gefährden Kinder auf dem Schulweg, haben im vergangenen Jahr Anwohner der südwestlichen Hauptstraße in Oberfinning Alarm geschlagen. Mit einigen Verbesserungsvorschlägen traten sie deshalb an die Gemeinde heran. Daraufhin wurde eine Tempo-30-Regelung wurde ausgesprochen. Im Herbst waren auf ein erneutes Schreiben hin Geschwindigkeitsmessungen angekündigt worden. Darüber ist jetzt im Gemeinderat berichtet worden. Außerdem lag erneut ein Anwohnerantrag aus der Hauptstraße auf dem Ratstisch.
Darüber hinaus griffen Anlieger auch zur Selbsthilfe, wie in der Sitzung angesprochen wurde: Indem Anhänger und Fahrzeuge auf der Straße ohne Gehweg dauerhaft abgestellt wurden, sollten Autofahrer gezwungen werden, langsam zu fahren, so die Strategie einiger Anlieger. Dieses Parken gefährde aber erst recht die Fußgänger, lautete die Meinung im Gemeinderat, da diese um das geparkte Fahrzeug herum auf der Mitte der Straße gehen müssen. Die Abstellpolitik gefällt offensichtlich auch nicht allen Anwohnern: Dem Gemeinderat lag nun erneut ein Schreiben eines Anwohners vor. Darin werde unter anderem ein Halteverbot gefordert, so Haaf.
Schließlich beschloss der Gemeinderat mehrheitlich (10:2) den Kompromissvorschlag von Bürgermeister Haaf mitzutragen. Haaf hatte vorgeschlagen, Tempo 30 auf die Straße aufmalen zu lassen und die Polizei um verstärkte Kontrollen zu bitten. Ein Halteverbot soll dann angeordnet werden, falls die Situation durch Dauerparker erneut eskaliere.
Mehr zum Thema in der LT-Printausgabe.