Die Jury lobte den „frischen, silbrigen Klang der Stimme“, die „glockenhellen Koloraturen“ und die „darstellerischen Fähigkeiten“. Alles in allem war das Bewertungsgremium beim „Internationalen Duschek Wettbewerb der deutschen Mozartgesellschaft in Prag“ vom Vortrag der Sopranistin Teresa Tièschky so angetan und überzeugt, dass der 1. Preis in ihrer Altersstufe die logische Folgerung war.
„Die Auszeichnung bestätigt mich auf meinem Weg zur Opernsängerin“, sagt die hocherfreute Gesangsstudentin über ihren Erfolg.
Teresa Tièschky hat 2007 am Rhabanus-Maurus-Gymnasium in Sankt Ottilien Abitur gemacht, ihre Eltern wohnen in Eresing. Sie selbst begann 2008 mit ihrem Gesangsstudium zunächst in Augsburg. Vor fast zwei Jahren wechselte sie ans Mozarteum in Salzburg und studiert nun in der Klasse von Professor Andreas Macco. Die Jury in Prag beeindruckte Tièschky mit den Arien der Königin der Nacht und der Aspasia aus den Mozartopern „Die Zauberflöte“ und „Mitridate re di Ponto“.
Für diese beiden extrem hohen Partien sei „eine geläufige Gurgel“ vonnöten, so hat sich laut Tièschky der Komponist ausgedrückt. Wichtig sei vor allem aber stete, disziplinierte Arbeit, so die Sopranistin, „und ausreichend Schlaf“.
Am 23. Mai bereits singt sie in der Salzburger Pfarrkirche Mülln im Rahmen einer Veranstaltung der Salzburger Bachgesellschaft und des Mozarteums, den Sopranpart in der Bachkantate „Ich bin vergnügt“. Die Leitung des Konzerts (Beginn 19.30 Uhr) hat Reinhard Goebel, Gründer der „Musica Antiqua Köln“ und einer der herausragendsten Vertreter Alter Musik.