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Im Autohaus: Ungewöhnliches Ambiente

Im Autohaus

Ungewöhnliches Ambiente

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    Konzert im Landsberger Autohaus mit der Landsberger Stadtkapelle.
    Konzert im Landsberger Autohaus mit der Landsberger Stadtkapelle. Foto: Lucia Buch

     Einen nicht alltäglichen, aber akustisch durchaus befriedigenden Ort für ihr Frühjahrskonzert hatte sich heuer die Stadtkapelle Landsberg ausgesucht: In den Geschäftsräumen des Autohauses Huttner im Gewerbegebiet lud man zu einem vielseitigen musikalischen Abend unter dem Motto „Nordamerika“ ein. Nach der Begrüßung durch die Stadtkapellen-Geschäftsführerin Julia Baron führte Lisa Richter als Moderatorin charmant und informativ durch den Abend. Zunächst gehörte die Bühne den „Youngsters“ der Nachwuchsformation der Stadtkapelle unter Leitung von Flötistin Daniela Wolf. Die Jungmusiker widmeten sich konzentriert, klanglich gut ausgelotet und effektvoll-frisch verschiedenen musikalischen Aspekten des nordamerikanischen Kontinents: Mit „The Magnificent Seven“ lieferte man ein knackiges Film-Musik-Potpourri ab, in „Little Brown Jug“ bewegte man sich stilistisch sehr sicher im Bereich des Big Bad- Sounds und in „Journey into Diablo Canyon“ standen musikalisch großangelegt und stimmungsvoll umgesetzt die Naturschönheiten des Westens im Mittelpunkt.

    Mit städtisch-urbanen Klängen startete danach die „große“ Kapelle unter Martin Heller in den Abend: In „Curtain Up“ von Alfred Reed wehte ein kräftiger Hauch von Broadway, Varieté und Tanzrhythmen durch den Raum, launig, quirlig und bisweilen lustvoll-hektisch. An die Ostküste gehörte auch ein etwas überraschend abrupt endendes „WestSideStory“-Arrangement von Jay Bocook, das die opernhaft lyrischen Kantilenen-Nummern des Musicals von Leonard Bernstein betonte, ohne die pointierten Jazzrhythmen aus dem Blick zu verlieren. Souverän, launig und mit einer Portion Understatement versehen kam der Jazz- Standard „Chattanooga Choo Choo“ über die Rampe und ließ manchen Zuhörerfuß mitwippen, überzeugend, dicht und mit ansprechenden Solo-Leistungen gespickt auch im zweiten Teil „Sir Duke“ und „Sing, Sing, Sing“ – letzteres mit kreativer Hut-Choreographie versehen. Mehr dazu in der Printausgabe des LT.

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