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Ammersee: Verband wird ein Unternehmen

Ammersee

Verband wird ein Unternehmen

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    Bürgermeister Herbert Kirsch, Dießen
    Bürgermeister Herbert Kirsch, Dießen Foto: Thorsten Jordan

    Dießen Auch die größte Mitgliedsgemeinde des Abwasserzweckverbands (AZV) Ammersee/West hat jetzt Ja zur Gründung des Kommunalunternehmens „Ammerseewerke“ gesagt. Der Beschluss des Gemeinderates erfolgte einstimmig. Nachdem zuvor sechs von sieben Gemeinden, deren Gemeinderäte schon mit dem Thema befasst waren, Ja gesagt hatten, gab es auch in Dießen keine Änderungsbeschlüsse.

    So hatte auch ein Vorstoß von Edgar Maginot keine Chance. Der CSU-Gemeinderat hatte zu bedenken gegeben, Dießen aufgrund seiner Größe im Verwaltungsrat eine weitere Stimme zu geben. Die Unternehmenssatzung sieht nämlich vor, unabhängig von der Einwohnerzahl jeder Gemeinde nur eine Stimme zuzubilligen. Bürgermeister Herbert Kirsch (Dießener Bürger) lehnte dies ab: „Da wären wir wieder bei einem Gremium wie jetzt.“ Der derzeitigen Verbandsversammlung gehören insgesamt 22 Verbandsräte an. Außerdem, so Kirsch, sei man in den fast 16 Jahren, in denen er den Verband führt, ohnehin immer einer Meinung gewesen.

    AZV-Geschäftsführer Manfred Schmid hielt sich im Hinblick auf eventuelle Gewinnausschüttungen an die am Unternehmen beteiligten Gemeinden bedeckt und verwies darauf, dass die voraussichtlichen Investitionen in Höhe von fünf Millionen Euro in zwölfeinhalb Jahren abbezahlt sein müssten. Bürgermeister Kirsch stellte die strategischen Überlegungen in den Vordergrund: „Unser vorrangiges Ziel ist ein schlagkräftiges Unternehmen zu schaffen und in die Erzeugung von regenerativen Energien einsteigen.“

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