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Benefiz: Weihnachtsmänner bleiben an ihrem Standort

Benefiz

Weihnachtsmänner bleiben an ihrem Standort

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    Auch heuer sind die Fliegenden Weihnachtsmänner im „Einsatz“.
    Auch heuer sind die Fliegenden Weihnachtsmänner im „Einsatz“. Foto: Archivfoto: Jordan

    Landsberg Und es gibt sie doch. Wer den Nikolaus einmal kennenlernen will und dabei gleichzeitig Gutes tun möchte, der kann dies ab dem kommenden Samstag am Landsberger Hauptplatz tun. Denn dann sind sie wieder in der Stadt – ungeachtet der aktuellen Standortdiskussion – die fliegenden Nikoläuse des Lufttransportgeschwaders 61 und mit ihnen kommen Schneeflocken (Hochprozentiges), Bratwürste, Glühwein und die große Absicht, möglichst viel aus dem Verkauf selbiger für die totkranken Kinder im Hospiz in Bad Grönenbach einzunehmen.

    Schon seit zehn Jahren

    Seit zehn Jahren engagieren sich die fliegenden Nikoläuse der 1. Staffel (Transall) des LTG 61 nun schon für Kinder, die vom Schicksal schwer getroffen sind, oder unterstützen Personen, die sich in irgendeiner Form um diese Kinder kümmern. So gingen in den vergangenen Jahren rund 17077,55 Euro an den Verein Klinik Clowns, die schwerstkranken Kindern ein wenig Fröhlichkeit vermitteln. 11230, 74 Euro bekam der Förderverein für Kinder mit schweren Hautveränderungen und weitere Spenden gingen an viele andere Hilfsorganisationen und Vereine. „Insgesamt waren dies seit 2001 genau 81991,32 Euro, die wir weitergeben konnten“, resümiert Stabsfeldwebel Werner Schneider, der Vorsitzende des Vereins „Gemeinsam helfen“, den die Fliegenden Nikoläuse 2004/2005 gründeten. Den Löwenanteil sowohl an Geld als auch an Zuwendung lassen die Soldaten aber ihrem absoluten Herzensprojekt, dem Kinderhospiz in Bad Grönenbach zukommen.

    Die 40000-Euro-Grenze überschreiten

    39903,61 Euro gingen bisher an die Einrichtung St. Nikolaus für totkranke Kinder, der Erlös aus dem Verkauf der kulinarischen Weihnachtsköstlichkeiten wird mit Sicherheit die 40000 Euro-Grenze überschreiten.

    Im vergangenen Jahr erzielten sie die bisher höchste Summe mit 14000 Euro. Unterstützt wird die fliegende Truppe wieder mit Semmeln (Bäckerei Fischer), Würsten (Metzgerei Jakob) und Glühwein „vom Fass“. Werner Schneider: „In diesem Jahr bekamen wir von der Denklinger Firma Hirschvogel 1500 Tassen gespendet, die ein schönes Künstlermotiv zieren.“ aber auch die Wirtin der nahegelegenen Gaststätte „Zum Mohren“ hat wieder ihre Hilfe angeboten.

    Gründungsmitglieder haben sich her versetzen lassen

    Im Vorjahr unterstützte Kolbe die Weihnachtsmänner spontan, indem sie ihnen unter anderem gestattete, die gebrauchten Tassen in der Gaststättenspülmaschine zu reinigen. Völlig unbürokratisch, und das freut Werner Schneider nach doch eher schwierigen Erfahrungen in den vergangenen Jahren, erging heuer die Genehmigung durch das städtische Marktamt.

    Und was wäre ein Gründungsjubiläum ohne Männer der ersten Stunde? Werner Schneider sagt dazu„Einige Gründungsmitglieder haben sich heuer extra zu uns her versetzen lassen, um jetzt dabei zu sein.“

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