, „Schön war’s“ – eindeutig ist das Resümee von Renate Lengger nach vier Jahrzehnten an der Grundschule Denklingen. So ist die Herzenswärme beim Abschied der beliebten Lehrerin nicht verwunderlich.
Mit Inbrunst loben die Kinder im Abschiedslied: „Die gute Seele hier im Haus, das warst du, jahrein, jahraus.“ Und jedes Blütenblatt einer Blume, von den Kindern gebastelt, enthält einen persönlichen Wunsch für ihre Zukunft. Es wird kaum eine Denklinger oder Epfacher Familie geben, die schulisch nicht mit Renate Lengger in Berührung kam. Seit vier Jahrzehnten hat die Schongauerin die Grundschule auf ihre eigene, höchst charmante Weise geprägt, loben die Kollegen.
Rektorin Bettina Linden betont in ihrer Ansprache, dass Renate Lengger stets engagiert und kompetent gewesen sei, aber auch mit ihrer Heiterkeit das Schulklima entscheidend geprägt und die Lachmuskeln aller strapaziert habe. Unter den Gästen fand sich auch eine Mutter, die von Renate Lengger bereits in ihrer ersten Klasse im Jahre 1971 unterrichtet worden war. Deren Kinder besuchen heute dieselbe Schule. 42 Schüler – wie damals – wären in Klassen von heute jedoch nicht mehr vorstellbar.
Heidi Christl Lemm-Kümetepe, zweite Vorsitzende des Elternbeirats, bedankte sich im Namen aller Eltern für die Arbeit der Lehrerin und schenkte ihr zum Abschied Blumen. Und ein kreativ gestaltetes, großformatiges Album mit den gesammelten Witzen der Schulkinder wird dafür sorgen, dass der Lehrerin auch im Ruhestand das Lachen nie vergehen wird.
Ausführlicher Bericht in der Printausgabe des Landsberger Tagblatts.