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Jahresabschluss: Zum Dank für all das Herzblut

Jahresabschluss

Zum Dank für all das Herzblut

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    Bärbel Arnold (rechts) und Martina Grassl mit fruchtiger Salatvariation.
    Bärbel Arnold (rechts) und Martina Grassl mit fruchtiger Salatvariation.

    Vilgertshofen Wer das Kreisseniorenheim Vilgertshofen an diesem Abend betritt, ist erst einmal überrascht von dem neuen, stimmungsvollen Ambiente. Foyer und Wintergarten sind geschmackvoll dekoriert, die Tische edel eingedeckt. Beim Blick in die Speisekarte tanzen die Geschmacksnerven. Das Seniorenheim hat sich für einen ganz besonderen Abend in ein feines Lokal verwandelt. Die Menschen, deren Aufgabe es ist, zu pflegen und zu betreuen, dürfen sich nun verwöhnen lassen – zum Jahresabschluss der beiden Kreisseniorenheime Vilgertshofen und Greifenberg.

    70 von 210 Angestellten der beiden Seniorenheime haben sich eingefunden und werden von Betriebsleiter Anton Schmid sowie Landrat Walter Eichner begrüßt. Eichner bedankt sich mit den Worten: „Bei euren Heimen ist Herzblut drin, Vergelt’s Gott für die Arbeit.“ Die Jahresabschlussfeier findet normalerweise in anderen Lokalitäten statt, doch in diesem Jahr gibt es ein Pilotprojekt einer angehenden Hauswirtschaftsmeisterin. Maria Dodell, Pflegedienstleiterin, erklärt: „Wir sind stolz darauf, dass wir Carina Heiß zur Hauswirtschaftsmeisterin ausbilden. Sie kam 2007 als Hauswirtschaftslehrling nach Vilgertshofen, wurde übernommen und ist nun stellvertretende Küchenleiterin. Derzeit besucht sie den zwei Jahre dauernden Meisterlehrgang in Augsburg. Am Ende erfolgen unterschiedliche Prüfungen.“ Eine dieser Prüfungen schreibt vor, eine Feier mit mindestens 60 Personen durchzuführen. Also bat Carina Heiß Heimleiter Anton Schmid darum, diese Feier zu planen und auszurichten. Und er ermöglichte dies der 24-Jährigen gerne.

    Ein perfektes Team

    So wurde von Carina Heiß die Feier für das Personal der Kreisseniorenheime geplant. Silvia Riele und Sabine Gallmann von der Betreuung sorgten für die passende Musik. Für stilvolle Deko sorgen, einkaufen und ein hervorragendes Essen kochen, das allen schmeckt – dass eine Person alleine die letzte heiße Phase nicht schaffen kann und ein Team hinter sich braucht, ist verständlich. Alle im Haus waren bereit, Carina Heiß zu helfen. Küchenleiterin Bärbel Arnold, Inge Graf, Martina Grassl und die gesamte Küchenbelegschaft sowie ehrenamtliche Helfer machten das Vier-Gänge-Menü erst möglich. Dass das Küchenpersonal mittags schon 250 Essen gekocht hatte, (80 im Haus, der Rest für Schulen und Kindergärten) und am Abend noch diesen Extra-Dienst absolvierte, ist hoch anzurechnen. Außerdem servierten einige Damen der Hauswirtschaft Getränke und Speisen. Am Ende war die Meinung der Gäste gefragt, bei Ausfüllen eines Evaluierungsbogens, den Carina Heiß austeilte. Das Küchenteam bekam großes Lob von Anton Schmid: „Super Mannschaft, besser kann’s kein Restaurant, kein Sternekoch.“ Und das war auch die Meinung aller Gäste.

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