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Sanierung: Zuschuss für Friedhofsmauer wird gedeckelt

Sanierung

Zuschuss für Friedhofsmauer wird gedeckelt

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    Mit 25 Prozent, aber maximal 30000 Euro, bezuschusst die Gemeinde Weil die Sanierung der maroden Friedhofsmauer in Pestenacker.
    Mit 25 Prozent, aber maximal 30000 Euro, bezuschusst die Gemeinde Weil die Sanierung der maroden Friedhofsmauer in Pestenacker.

    Weil/Pestenacker Die Sanierung der Friedhofsmauer an der Pfarrkirche St. Ulrich in Pestenacker hat den Gemeinderat Weil erneut beschäftigt. Dabei ging es einerseits um die Bezuschussung der Maßnahme durch die Kommune, andererseits stand ein gemeinsames Vorgehen von Pfarrei und Gemeinde in puncto Friedhofsmauer und Zugangsweg zur Pfarrkirche zur Beratung. Wie bereits mehrfach berichtet, war das Gotteshaus Ende vergangenen Jahres vorübergehend gesperrt worden und die Mauer mittels einer Notsicherung stabilisiert worden. Rund 27000 Euro wurden für diese Notmaßnahme investiert.

    Für die Sanierung der Mauer, so hieß es jetzt im Gemeinderat, werden weitere rund 90 000 Euro fällig. Diese Kosten beruhen aber noch auf Schätzungen des beauftragten Bauingenieurs. Nach eingehender Diskussion hat das Ratsgremium zunächst beschlossen, 25 Prozent der Kosten zu übernehmen. Wie Bürgermeister Anton Bauer auf Nachfrage mitteilte, bewege man sich damit in einer Größenordnung, die sich an den Verhältnissen bei der Friedhofssanierung in Weil orientiere. In der jüngsten Sitzung wurde die Angelegenheit nun erneut thematisiert. Bürgermeister Anton Bauer erläuterte dem Ratsgremium, dass man zwar die prozentuale Kostenbeteiligung beschlossen habe, er wolle aber ergänzend auch eine Deckelung des gemeindlichen Anteils auf maximal 30000 Euro festlegen.

    Gemeinde ist verantwortlich für den Zugangsweg zur Pfarrkirche

    Als ein weiterer Punkt wurde angesprochen, dass neben der Friedhofsmauer auch der Aufgang von der Hauptstraße zum Friedhof renoviert werden muss. Dies wolle man in Absprache mit der Kirchenverwaltung und der Diözese Augsburg mit einer Ausschreibung in zwei Losen realisieren. Bauherr für die Friedhofsmauer sei die Kirche, während für den Zugangsweg die Gemeinde verantwortlich sei. Um eine Planung aus einer Hand zu gewährleisten, wolle auch die Gemeinde den Bauingenieur – und als Kirchenfachmann bezeichneten – Ernst Schilcher gewinnen. Das Ratsgremium segnete die Deckelung des Zuschusses und der von Bürgermeister Anton Bauer vorgeschlagenen Vorgehensweise mit drei Gegenstimmen ab.

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