Landsberg Es geht also doch: Mit 3:0 setzte sich der TSV Landsberg beim VfB Eichstätt durch. Josef Noder, Sebastian Bonfert und Muriz Salemovic waren die Torschützen.
Bereits in der 6. Minute brachte Josef Noder die Mannschaft von Sven Kresin in Führung – und das war fast ein Tor mit Ansage. Kresin hatte sich informiert und erfahren, dass Eichstätts Keeper nicht immer sicher den Ball hält. Auf diese Chance zu lauern wies er seine Spitzen an. Und tatsächlich: Nach einem hohen Ball in den Strafraum konnte der VfB-Torhüter den Ball nicht festhalten. „Josef Noder stand goldrichtig und versenkte“, schildert Kresin die Situation.
Mit der Führung im Rücken taten sich die Landsberger leichter, doch entscheidend war vor allem, dass man diesmal in der Abwehr gut stand. Verbreitete in den letzten Spielen fast jeder hohe Ball Gefahr, so war „unsere 16er-Beherrschung diesmal überragend“, freut sich der Landsberger Trainer. Die Bälle, die dann trotzdem durchkamen, waren sichere Beute von Tobias Heiland, der diesmal im Tor stand. „Er war sehr präsent und hat den Strafraum beherrscht“, lobt Kresin aber nicht nur den Keeper: Auch Sebastian Bonfert, Alexander Buschel, Benjamin Hauke und Sebastian Spreitzer, die vor der Abwehr sehr engagiert gearbeitet hatten.
Mit der knappen Führung ging es für die Landsberger auch in die Pause. Im zweiten Abschnitt knüpfte man nahtlos an die Leistung der ersten an: Zunächst wurde darauf geachtet, hinten sicher zu stehen, und mit weiten Bällen versuchte man die Spitzen anzuspielen. Damit hatte man in der 60. Erfolg. Alexander Buschel sah Sebastian Bonfert, passte diesen mustergültig an und Bonfert marschierte aufs Eichstätter Tor zu. Die Abwehr der Heimelf hatte keine Chance, schließlich spielte Bonfert noch den Keeper aus, und es stand 2:0 für den TSV Landsberg. „In dieser Szene hat man den unbedingten Willen, die drei Punkte einzufahren, gesehen“, sagt Kresin.
Nicht nur bei Bonfert, auch beim Rest der Mannschaft, die weiterhin fehlerfrei agierte. Eichstätt fand kein Mittel gefährlich vors TSV-Tor zu kommen und die Weitschüsse waren sichere Beute von Tobias Heiland.
Schön anzusehen, aber nicht mehr entscheidend war der dritte Treffer der Landsberger. Es war bereits die Nachspielzeit, als der TSV einen Freistoß in guter Position zugesprochen bekam. Muriz Salemovic legte sich den Ball zurecht und verwandelte wie schon gegen Unterföhring sehenswert zum 3:0-Endstand. (mm)
TSV Landsberg: Heiland, Wochnik, Kresin, Nichelmann, Schappert, Spreitzer (71. Schuster), Hauke, Buschel (77. Breiter), Bonfert, Salemovic, Noder.