TSV Landsberg meldete sich beim Sieg gegen Kottern eindrucksvoll zurück

Landsberg Die drei Punkte gegen Kottern waren mehr wert als drei Punkte: „Sie waren Gold wert“, sagt Landsbergs Trainer Sven Kresin, denn „die Mannschaft hat gesehen, dass sie ein Spiel drehen kann.“
Wieder waren die Landsberger zunächst 0:1 in Rückstand geraten, doch am Ende siegte man 2:1. „Nach dem 0:1 dachte ich nur, dass wir jetzt noch 75 Minuten Zeit haben, das Spiel zu drehen“, schildert Kresin die bangen Minuten. Tatsächlich gelang es. „Die Mannschaft habe diesmal ihr wahres Gesicht gezeigt, meint der Trainer, und der Sieg sei die logische Konsequenz gewesen.
Aufgegangen ist auch sein Konzept, Stefan Strohhofer nach der Pause zu bringen, obwohl dieser wegen seines Auslandsstudiums nicht trainiert hatte. „Man merkte ihm schon an, dass er nicht im Training ist, aber man lässt einen Stefan Strohhofer auch nicht allein“, sagt Kresin und tatsächlich fiel auch in der zweiten Halbzeit der Siegtreffer.
Kresin war sich aber bereits nach dem Ausgleich sicher, dass man dieses Spiel gewinnen würde, wie er sagt. „Wir haben gesehen, dass Kottern in der Deckung nicht so stabil ist“, und da habe man angesetzt.
Auch wenn der Sieg ein Erfolg der gesamten Mannschaft ist – diesmal haben die Leistungsträger ihre Aufgabe voll erfüllt. Beispielsweise Sebastian Bonfert und Muriz Salemovic: „Beide haben genau das gemacht, was man von ihnen verlangt.“
Auch wenn noch nicht alles Gold sei, was glänze, so der Landsberger Trainer, so habe man die eigenen Fehler doch gut kaschieren können. Alle Spieler seien an ihre Grenzen gegangen und darüber hinaus, wie etwa Marco Leszczyski, der Torschütze des 2:1. „Es kommt bei ihm. Er muss zwar noch besser werden, aber er ist sehr bemüht im Training und lernt ständig dazu“, ist Kresin rundum zufrieden. (mm)
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