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    Die Hauptverantwortlichen für den neuen Damm freuten sich, dass die Schutzmaßnahme in Oberrieden auf den Weg gebracht wurde. Von links: Stefan Steinbacher (planender Ingenieur), Karl Schindele (Leiter Wasserwirtschaftsamt), Franz Steinbacher (planender Ingenieur), Bürgermeister Georg Leinsle, Staatssekretär Franz Pschierer, Landrat Hans-Joachim Weirather, Kämmerer Josef Kienle und 2. Bürgermeister Anton Herz. Foto: Sebastian Hofmann
    Die Hauptverantwortlichen für den neuen Damm freuten sich, dass die Schutzmaßnahme in Oberrieden auf den Weg gebracht wurde. Von links: Stefan Steinbacher (planender Ingenieur), Karl Schindele (Leiter Wasserwirtschaftsamt), Franz Steinbacher (planender Ingenieur), Bürgermeister Georg Leinsle, Staatssekretär Franz Pschierer, Landrat Hans-Joachim Weirather, Kämmerer Josef Kienle und 2. Bürgermeister Anton Herz. Foto: Sebastian Hofmann Foto: Sebastian Hofmann

    Wie wichtig der Damm, der ein Auffangbecken für 220 000 Kubikmeter Wasser bekommt, für Oberrieden sein kann, machte Bürgermeister Leinsle in einem kurzen Rückblick deutlich: "Hätten wir so einen Schutz schon in der Vergangenheit gehabt, hätte es uns 2002, als der ganze Ort überflutet war, nicht so schlimm erwischt." Der neue Schutzwall sei, nach dem bereits bestehenden Damm am Sportplatz, nur ein logischer Schritt gewesen, fügte er hinzu. Bei Hochwasser soll das rund 400 Meter lange und an seinem Kamm fünf Meter Hohe Bauwerk die Kammel und den Elbenbach zähmen.

    "Mir geht wirklich das Herz auf, wenn solche Projekte verwirklicht werden", sagte Landrat Hans-Joachim Weirather. All den Schwierigkeiten bei der Umsetzung und Planung zum Trotz seien die Oberriedener am Ball geblieben und hätten den Bau durchgesetzt. "Es ist leider nur eine Frage der Zeit, bis die Gemeinde diesen Schutz brauchen wird", prophezeite der Landrat. Die Baumaßnahme kostet insgesamt rund 2,17 Millionen Euro.

    Weil die Kammel bei Oberrieden sehr viel Wasser durchlassen kann, ohne dass es zu Überflutungen im Dorf kommt, fällt das Rückhaltebecken im Damm kleiner als anfangs gedacht aus, erklärte Karl Schindele vom Wasserwirtschaftsamt.

    "Noch sind die Subventionen vom Freistaat Bayern und der EU groß. Niemand weiß aber, wie lange es noch viel Geld von oben für solche Baumaßnahmen gibt. Es war klug, den Hochwasserschutz so schnell wie möglich auf den Weg zu bringen", sagte Staatssekretär Franz Pschierer. (hofse)

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