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Internet: DSL-Turbo kam teurer

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DSL-Turbo kam teurer

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    Schnelle Internetzugänge sind mittlerweile in weiten Teilen der Stadt zu haben. Der Ausbau des Netzes ist allerdings teurer gekommen als geplant.
    Schnelle Internetzugänge sind mittlerweile in weiten Teilen der Stadt zu haben. Der Ausbau des Netzes ist allerdings teurer gekommen als geplant. Foto: Jordan

    Bad Wörishofen Etwa 20 Kilometer Glasfaserkabel liegen mittlerweile im Erdboden unter Bad Wörishofen. Die teuren Leitungen transportieren in Windeseile Datenpakete, so schnell, wie es derzeit noch in sehr wenigen ländlichen Gemeinden geht. Allerdings ist der Daten-Turbo noch kein Renner. Rund 100 Kunden hat die Firma Miecom (mic-dsl) derzeit in Bad Wörishofen, sagte Geschäftsführer Tobias Miessl unserer Zeitung. Das sind weniger als beispielsweise im benachbarten Rammingen. Dort hat ebenfalls Miecom die schnellen Leitungen verlegt. Interesse bekundet hatten in Bad Wörishofen damals weitaus mehr Bürger. Rund 400 seien es gewesen, sagt Werner Würstle, der Hauptamtsleiter des Rathauses. Die Stadt hatte sie eigens befragt, um den Bedarf festzustellen. 245000 Euro hat sich die Stadt den Ausbau der Internetzugänge im Gewerbegebiet und den Stadtteilen dann auch kosten lassen. Der Freistaat hat weiteres Geld zugeschossen, den Großteil der Millionen-Investition hat allerdings die Firma Miecom bezahlt. Ihr gehört das Netz.

    „Im Rahmen geblieben“

    Die Baukosten hätten sich für Miecom „etwas erhöht“, seien aber im Rahmen geblieben, sagt Miessl. „Für die Stadt gab es keine Erhöhung, da die kalkulierten Beiträge Festbeträge waren.“ Ursprünglich sollte der DSL-Ausbau schon Ende 2010 abgeschlossen sein. So wurde es beim Baubeginn verkündet. Dass es am Ende ein halbes Jahr länger gedauert hat, begründet Miessl mit dem Winter 2010, der relativ früh begann und lange andauerte. „Hinzu kommt, dass Stockheim als Erweiterung hinzu gekommen ist“, sagt der Geschäftsführer.

    Mit der bisherigen Resonanz kann Miecom leben. „Es ist immer die ersten ein oder zwei Jahre schwierig, weil sehr viele Kunden noch Vertragsbindungen bei anderen Anbietern haben, die dann nach und nach auslaufen“, sagt Miessl.

    Die Glasfaserleitung für Bad Wörishofen wurde in Irsingen an die bestehende Übergabestelle angeschlossen. Von dort aus führt sie zu den Stadtwerken und zweigt vorher noch nach Schlingen ab. Stockheim und Frankenhofen wurden ebenfalls versorgt. Möglich sind Übertragungsgeschwindigkeiten von 50 Megabit (VDSL), das auch Fernsehen übers weltweite Netz ermöglicht.

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