"Spuren zu hinterlassen" im besten Sinne war das übergeordnete Thema der mit Zitaten und Aphorismen aus der Literatur gespickten Tischreden. "Ihr seid diejenigen, die nicht darauf warten, dass "man" etwas tut. Ihr packt selber an", lobte Schwele die Versammelten. Bürgerschaftliches Engagement und Solidarität seien grundlegend wichtig, führte er weiter aus "und in unserer Gemeinde Gott sei Dank keine Fremdworte", und insofern habe man allen Grund, "mit Zuversicht in die Zukunft blicken zu können".
"Die Zukunft erkennt man nicht, man schafft sie", zitierte er am Schluss seiner Ansprache den polnischen Autor Stanislaw Brzozowski, dies wohl unter der eingangs genannten Einschränkung, die er der metaphorischen Aussage eines Skifliegers entnommen hatte: "Man fliegt immer nur so weit, wie man im Kopf schon ist."
Sanierung der Hauptstraße und Dorfsanierung als Aufgaben
In diesem Zusammenhang hob er hervor, dass sich viele in der Vergangenheit getroffenen Entscheidungen des Gemeinderats als weitsichtig und richtig erwiesen hätten. Als anstehende Aufgaben nannte er die Sanierung der Hauptstraße und die Dorferneuerung.
Die schwierig gewordenen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen träfen zwar auch Rammingen, eine kurze "Durststrecke" werde man aber überstehen. Die mit viel Lob Bedachten, darunter die stellvertretenden Bürgermeister Johann Schindele und Georg Schmid sowie Pfarrer Richard Dick, bedankten sich ihrerseits mit berührenden Worten der Anerkennung. Alles in allem war es eine selten harmonische Weihnachtsfeier, die bis Mitternacht währte.