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Fischerei: Die Artenvielfalt erhalten

Fischerei

Die Artenvielfalt erhalten

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    Der wiedergewählte Vorstand der Fischereigenossenschaft Obere Mindel: (v. li.): Beisitzer Reginald Reichert und Gerhard Becke, Vorsitzender Dr. Hermann Haisch, 2. Vorsitzender Donat Waltenberger, Beisitzer Max Roth, Geschäftsführer und Kassenverwalter Manfred Putz mit dem Wahlleiter Dr. Oliver Born. Es fehlt Beisitzer Josef Weigele.
    Der wiedergewählte Vorstand der Fischereigenossenschaft Obere Mindel: (v. li.): Beisitzer Reginald Reichert und Gerhard Becke, Vorsitzender Dr. Hermann Haisch, 2. Vorsitzender Donat Waltenberger, Beisitzer Max Roth, Geschäftsführer und Kassenverwalter Manfred Putz mit dem Wahlleiter Dr. Oliver Born. Es fehlt Beisitzer Josef Weigele. Foto: Foto: müsa

    Salgen Mitten in der Natur liegt der schwäbische Fischereihof in Salgen. Passend dazu fand dort die Jahreshauptversammlung der Fischereigenossenschaft Obere Mindel statt.

    Die Versammlung begann nach einer Führung durch die Anlage des Bezirks. In seinem Jahresbericht lobte Vorsitzender Dr. Hermann Haisch die Wasserschule im Schwäbischen Fischereihof Salgen. Es sei eine künstliche, jedoch sehr einfühlsam geschaffene Wasserwelt entstanden, deren Besuch nicht nur für Fischer ein Muss geworden ist.

    Nach den lobenden Worten wurde das Problemthema der Fischer angesprochen: der Kormoran. Der Einfall einer großen Zahl von Kormoranen führe seit Jahren zu einem fast dramatischen Rückgang der Fischbestände. „Auf das Gebiet des Landkreises Unterallgäu bezogen, wurden noch nie so viele Kormorane erlegt, wie im letzten Winterhalbjahr“, freute sich Dr. Haisch. Der neue Kormoranbeauftragte Matthias Ruff erklärte den Mitgliedern sein Aufgabengebiet und erläuterte mit interessanten Bildern und Demonstrationen die Jagdmethoden der Kormorane. Das Ziel der Kormoranbeauftragten sei es, einen artenreichen, natürlichen und selbstproduzierenden Fischbestand in den Gewässern zu ermöglichen.

    Aber nicht nur der Problemvogel wurde angesprochen, sondern auch dem Biber schenkte man Beachtung. „Die Entwicklung der Biberbestände in unserem Genossenschaftsbereich schreitet unaufhaltsam fort“, erläuterte Haisch. Aktuell schätzt die Naturschutzbehörde beim Landratsamt den Biberbestand auf circa 300 bis 400 Exemplare.

    Danach erläuterte Haisch die Gewässerzustände, Gewässerausbau und Unterhalt sowie Fischhege und Recht. Geschäftsführer und Kassenverwalter Manfred Putz zeigte sich in seinem Kassenbericht ebenfalls zufrieden.

    Der komplette Vorstand wurde einstimmig wiedergewählt

    Ein wichtiger Tagesordnungspunkt war die Neuwahl des Vorstandes. Der erste Vorsitzende Dr. Hermann Haisch, zweiter Vorsitzender Donat Waltenberger, Geschäftsführer und Kassenverwalter Manfred Putz sowie die vier Beisitzer Gerhard Becke, Reginald Reichert, Max Roth und Josef Weigele wurden einstimmig wiedergewählt. Auch die beiden Rechnungsprüfer Richard Tatzkow und Elmar Zendath wurden im Amt bestätigt.

    Der Geschäftsbeitrag 2011 solle nicht geändert werden und dem Rechnungsergebnis für den Haushaltsvoranschlag wurde ebenso einstimmig zugestimmt. Der Gewässerbesatz wird wie im vergangenen Jahr erfolgen, da es kein Gewässer gebe, das sich selbst erhält.

    Zweiter Bürgermeister der Stadt Mindelheim, Herbert Kugler, bedankte sich bei der Genossenschaft für ihr Engagement in Natur und Umwelt und beglückwünschte Dr. Hermann Haisch, der neben seinem Jagdschein, nun auch die staatliche Fischereiprüfung, erfolgreich abgelegt habe. (müsa)

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