Über den schnellen Abschluss der "gelungenen Umgestaltung der oberen Maximilianstraße" zeigt sich die SPD-Fraktion erfreut. "Mit dem Umbau, der insbesondere den Fußgängern mehr Raum zugesteht, erfüllte sich auch eine seit vielen Jahren immer wieder erhobene Forderung unserer Fraktion", schreibt Friedrich.
Die obere Maximilianstraße sei durch den Umbau erheblich aufgewertet worden, die Aufenthaltsqualität habe sich enorm verbessert. Allerdings falle die untere Maximilianstraße, die schon vor dem Umbau mit der oberen Straße nicht habe konkurrieren können, dadurch noch weiter zurück. Die Änderung des Straßenbildes an der Schnittstelle der sanierten Straße zum Bestand nennt Friedrich "krass": Der Übergang in ein städtebaulich benachteiligtes Gebiet sei deutlich sichtbar.
Nach Meinung der SPD könne diese Situation nicht über mehrere Jahre so bleiben. Die weitere Umgestaltung sollte daher umgehend auf den Weg gebracht werden. "Für uns hat die weitere Umgestaltung der Maximilianstraße oberste Priorität, auch und gerade weil derzeit von Kürzungen im Bereich der Städtebauförderung die Rede ist", begründet Friedrich ihren Vorstoß. Die Mittel für die Städtebauförderung dürften als Folge des Sparpaktes der Bundeseregierung zusammengestrichen werden, fürchtet Friedrich.
Beim Bauabschnitt drei sollte im Rahmen der Ausführungsplanung nochmals über die stadtauswärts gerichtete Verkehrsführung und die damit verbundenen baulichen Änderungen diskutiert und abgestimmt werden, heißt es weiter.
Auf Nachfrage erklärte Friedrich, der Verkehr würde nach der derzeitigen Planung allein über die Gerberstraße abgeleitet. Dies hält die SPD wegen der Anwohner in dieser Straße und wegen der unübersichtlichen Einfahrt in die Teckstraße für die falsche Lösung.
Weil der SPD klar ist, dass die finanzielle Decke der Stadt dünn ist, schlägt sie den Verkauf weiterer städtischer Immobilien vor.
Die SPD stellt sich folgenden Zeitplan vor:
l den Bauabschnitt 4 (untere Maximilianstraße) im Jahr 2011
l den Bauabschnitt 3 (Fuggerplatz) im Jahr 2012 unmittelbar nach dem Frundsbergfest.
Der Kämmerer soll damit beauftragt werden, ein tragfähiges Finanzierungskonzept zu erstellen. (jsto)