Startseite
Icon Pfeil nach unten
Mindelheim
Icon Pfeil nach unten
Türkheim
Icon Pfeil nach unten

Türkheim: Die neue Kinderkrippe nimmt Gestalt an

Türkheim

Die neue Kinderkrippe nimmt Gestalt an

  • |
  • |
  • |
    Der Anbau für die neue Türkheimer Kinderkrippe wird im Osten der Kita St. Elisabeth (also im Bild ganz rechts) entstehen.
    Der Anbau für die neue Türkheimer Kinderkrippe wird im Osten der Kita St. Elisabeth (also im Bild ganz rechts) entstehen. Foto: Manuela Antosch

    Die neue Türkheimer Kinderkrippe nimmt Gestalt an: Der Bauausschuss hat jetzt entschieden, dass die Kindertagesstätte St. Elisabeth dafür im Osten erweitert wird. Der Architekt Günter Benziger und Bürgermeister Sebastian Seemüller hatten zuvor zwei Anbauvarianten vorgestellt:

    Variante West: Dieses Modell sieht vor, dass der Anbau im Westen der Kita, also nahe des Eingangs an der Blumenstraße, entsteht: Nach dem ersten Gruppenraum könnte ein Verbindungsgang zum Anbau gebaut werden. Der einzige Vorteil dieser Variante wäre, dass die vorhandene Krippengruppe nicht umziehen müsste, erklärte Seemüller: Die neue Gruppe würde direkt nebenan entstehen. Allerdings müsste bei dieser Variante ein Frühförderraum aufgelöst werden. Durch einen westlichen Anbau würde außerdem der Garten zerstückelt, den westlichen Teil für die Krippenkinder würde die Sonne erst am Nachmittag erreichen.

    Variante Ost: Bei diesem Modell schlägt Benziger vor, an der Ostseite des Gebäudes einen Längstrakt anzubauen. Bei dieser Variante sieht Seemüller mehrere Vorteile: Der Garten würde als Einheit erhalten bleiben, der Krippengarten müsste nur – so ist es vorgeschrieben – durch einen Zaun vom Kindergartengarten getrennt werden. Der Architekt erklärte, diese Variante sei aus baulicher Sicht einfacher zu verwirklichen und man könnte den etwa 26 mal acht Meter großen Anbau sogar, falls nötig, in ein paar Jahren noch einmal erweitern. Der einziger Nachteil des östlichen Anbaus sei, dass die vorhandene „Sterntaler“-Krippengruppe vom vorderen in den hinteren Teil des Gebäudes umziehen müsste, damit die gleichaltrigen Kinder beieinander bleiben. Das sei aber kein Problem, meinte der Kita-Leiter Michael Helfert.

    • Variante West: Dieses Modell sieht vor, dass der Anbau im Westen der Kita, also nahe des Eingangs an der Blumenstraße, entsteht: Nach dem ersten Gruppenraum könnte ein Verbindungsgang zum Anbau gebaut werden. Der einzige Vorteil dieser Variante wäre, dass die vorhandene Krippengruppe nicht umziehen müsste, erklärte Seemüller: Die neue Gruppe würde direkt nebenan entstehen. Allerdings müsste bei dieser Variante ein Frühförderraum aufgelöst werden. Durch einen westlichen Anbau würde außerdem der Garten zerstückelt, den westlichen Teil für die Krippenkinder würde die Sonne erst am Nachmittag erreichen.
    • Variante Ost: Bei diesem Modell schlägt Benziger vor, an der Ostseite des Gebäudes einen Längstrakt anzubauen. Bei dieser Variante sieht Seemüller mehrere Vorteile: Der Garten würde als Einheit erhalten bleiben, der Krippengarten müsste nur – so ist es vorgeschrieben – durch einen Zaun vom Kindergartengarten getrennt werden. Der Architekt erklärte, diese Variante sei aus baulicher Sicht einfacher zu verwirklichen und man könnte den etwa 26 mal acht Meter großen Anbau sogar, falls nötig, in ein paar Jahren noch einmal erweitern. Der einziger Nachteil des östlichen Anbaus sei, dass die vorhandene „Sterntaler“-Krippengruppe vom vorderen in den hinteren Teil des Gebäudes umziehen müsste, damit die gleichaltrigen Kinder beieinander bleiben. Das sei aber kein Problem, meinte der Kita-Leiter Michael Helfert.

    Nach diesen Argumenten fiel den Gemeinderäten die Entscheidung leicht: Sie stimmten einstimmig für die Variante Ost. Architekt Benziger wird jetzt weiter planen und in der nächsten Sitzung Details vorstellen, zum Beispiel Raumaufteilung und Ausstattung. Im September soll mit dem Bau begonnen werden.

    Diskutieren Sie mit
    XXX 0 Kommentare
    hier kommen komentare rein
    Dieser Artikel kann nicht mehr kommentiert werden