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Gelungener Einstand

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Gelungener Einstand

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    Trotz aller Turbulenzen in diesem Jahr überzeugten die Musiker in Oberrieden beim Jahreskonzert mit ihrer musikalischen Leistung. Unter Stabführung ihres neuen Dirigenten Volker Dubowy boten sie ein abwechslungsreiches Programm. Fotos: sid
    Trotz aller Turbulenzen in diesem Jahr überzeugten die Musiker in Oberrieden beim Jahreskonzert mit ihrer musikalischen Leistung. Unter Stabführung ihres neuen Dirigenten Volker Dubowy boten sie ein abwechslungsreiches Programm. Fotos: sid

    Nach dem letzten Jahreskonzert musste der Vorstand handeln. Er einigte sich mit Leo Fischer einvernehmlich. Doch wie sollte eine Dorfkapelle einen Profidirigenten bezahlen? Das kann sie sich nicht leisten. So habe Schuster sich Mitte dieses Jahres sehr darüber gefreut, dass Volker Dubowy als Dirigent gewonnen werden konnte. Schuster: "Ich wünsche der Musikkapelle genauso viel Erfolg, wie sie es in der Vergangenheit gehabt hat. Danke für das Engagement." Da Volker Dubowy ein ausgezeichneter Tenor ist (siehe Infokasten), macht er mit seinen Musikerinnen und Musikern an jedem Probenabend ausführliche Atemübungen, die ihnen sehr zugute kommen. Die Musikkapelle ist mit fünfzig Musikanten auch wieder vollständig. Und das Programm? Es war sehr abwechslungsreich. Dubowy hatte konzertante Werke wie das "Dettinger Te Deum" mit den Sätzen Zwei und Vier von Georg Friedrich Händel ebenso ausgesucht wie ein Musical-Medley von Andrew Lloyd Webber wie die "Sehnsucht nach der Heimat". Dieser Walzer wurde im Duett von Werner Epple und Josef Mooser gesungen. Das "Spanish Fever" (Jay Chattaway) brannte ebenso hell auf wie die Polka "Prager Gassen" von Jaroslav Zemann. Julius Fucik und Thomas G. Greiner ließen die Gäste in Gedanken marschieren mit dem "Florentiner-" bzw. dem Panorama Marsch. Weihnachtlich wurde es mit "White Christmas" und "Es wird scho glei dumpa".

    Einige Jungmusikanten machten zum ersten Mal mit. Beim "Abendsegen" aus der Oper Hänsel und Gretel von Engelbert Humperdinck spielten sie und die "Großen" sangen das Lied, bis schließlich alles in der "Ouvertüre" gipfelte.

    Apropos Gipfel: die große Arie "Nessun Dorma" (keiner schlafe) aus der Oper Turandot von Giacomo Puccini ließ das Publikum aufhorchen. Volker Dubowy sang sie, von der Musikkapelle begleitet, mit seinem klaren, kräftigen Tenor. Er arbeite daraufhin, sagte er gegenüber der MZ, dass die Musiker sich in der Lautstärke noch zurücknehmen, damit er beim Gesang kein Mikrofon benötige. Dass die Stimme den Saal ohne Mikrofon füllte, bewies Volker Dubowy, als er es bei den besonders kräftigen Tönen vom Mund entfernte. Man darf auf weitere Auftritte gespannt sein.

    Für eine flotte und einfallsreiche, informative Moderation sorgten die Schlagzeugerinnen Dominique Klein und Johanna Schuster.

    Da Weihnachten auch ein Fest der Wünsche und deren Erfüllungen ist, war die letzte Zugabe auf Wunsch von Andreas Schuster der "Radetzkymarsch".

    Geehrt wurden für jeweils fünfzehn Jahre Treue die Klarinettistinnen Karin Ammann, Stefanie Mooser und Andrea Steidele.

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