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Jahreskonzert: Musikalische Volltreffer

Jahreskonzert

Musikalische Volltreffer

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    Die Posaunisten Werner Mattis und Wolfgang Frei sind nur zwei der zahlreichen talentierten Solisten des Kirchheimer Musikvereins.
    Die Posaunisten Werner Mattis und Wolfgang Frei sind nur zwei der zahlreichen talentierten Solisten des Kirchheimer Musikvereins. Foto: Stegen

    Kirchheim Mit „Zauberland“ – musikalischen Impressionen von Komponist Kurt Gäble – eröffnete die Jugendkapelle das Jahreskonzert des Musikvereins Kirchheim; dies nicht zuletzt in Anspielung auf die traumhafte Atmosphäre des Zedernsaals, die zum Musikerlebnis beiträgt. Es folgten „Glen Crossing“ und das als Filmmusik bekannt gewordene „Accidentally in Love“.

    Dabei zeigte der Nachwuchs unter der Leitung von Melanie Schmid einmal mehr die solide Beherrschung der Instrumente und ein perfektes Zusammenspiel, was kürzlich mit dem Bezirkssieg in der Grundstufe bei den Wertungsspielen honoriert wurde.

    Der wesentlich größere Klangkörper der Stammkapelle sattelte im Anschluss noch gewaltig Volumen obendrauf. Zunächst „Mit vollen Segeln“ – einem imposanten Konzertmarsch. Es folgte „Chantueri“, eine anspruchsvolle Komposition von Lorenzo Pusceddu mit mehreren Tempo-, Stimmungswechseln und raffinierten Variationen des musikalischen Themas.

    „In all its Glory“ und „Die Sonne geht auf“ versetzten die Musiker das Publikum in ein Hochgefühl umgeben von Feststimmung. Mit dieser eher klassischen Blasmusik ist die Breite des Repertoires der Kapelle aber keineswegs erschöpft. Dafür war das „Udo Jürgens Medley“ ein Beleg. Das Orchester zeigte, dass es auch „Ohrwurm-Schlager“ kann, dirigiert von Melanie Schmid.

    Außer ihr kamen dann auch Siegfried Ehninger und Peter Frei am Pult zum Zug neben Andreas Rest, dem die Gesamtleitung der Kapelle obliegt.

    Beim Titel „Brennende Herzen“ begeisterte Werner Mattis mit seinem virtuosen Posaunenspiel. Überhaupt fallen das Solistenpotenzial vieler Musiker der Truppe und die Präzision der Einsätze und des Zusammenspiels auf.

    Gegen Ende des Konzerts hatte sich Andreas Rest mit „Oye Como Va“ eine kleine Überraschung einfallen lassen, indem er mit seinen Musikern eine Komposition von Tito Puente aus der Kategorie des Mambo und Lateinamerikanischen Jazz zu Gehör brachte.

    Nach diesen heißen Rhythmen wollte das Publikum – darunter auch Gastgeberin Fürstin Fugger – die Musiker nicht so leicht gehen lassen, die sich über so viel positive Resonanz als Dank für die wochenlange Probenzeit sichtlich freuten und gerne noch eine Zugabe spielten.

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