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Grundsteinlegung: Schneller als gedacht

Grundsteinlegung

Schneller als gedacht

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    Die Ehrengäste enthüllten gemeinsam mit dem Tricor-Vorstandsvorsitzenden Martin Müller (weißes Hemd) den mächtigen Grundstein.
    Die Ehrengäste enthüllten gemeinsam mit dem Tricor-Vorstandsvorsitzenden Martin Müller (weißes Hemd) den mächtigen Grundstein. Foto: Markus Heinrich

    Bad Wörishofen Ein mächtiger Felsbrocken vom Grünten dient seit Samstag als Grundstein des neuen Tricor-Firmensitzes in Bad Wörishofen. Die Tricor AG hatte zum Festakt der Grundsteinlegung eine große Zahl von Ehrengästen auf die Großbaustelle eingeladen. Die geizten nicht mit Lob. Jeder Bürgermeister einer Gemeinde an der A96 hätte sich diese Firma gewünscht, sagte Staatssekretär Franz Pschierer. Nun sei es gut, dass Tricor im Unterallgäu bleibe.

    Ein schöner Tage für Bad Wörishofen sei das, sagte Bürgermeister Klaus Holetschek. „Hier entsteht etwas, weil eine Autobahn da ist und weil es günstig ist“, sagte er. Das nächste Projekt, der interkommunale Gewerbepark unmittelbar an Tricor angrenzend, ist bereits beschlossen. Auch da sollen eben diese beiden Argumente Firmen anlocken. Die Bürger wolle er auf diesem Weg mitnehmen, sagte Holetschek.

    Der Tricor-Aufsichtsratsvorsitzende Reiner Dietrich erinnerte in seinem Rückblick daran, dass Bad Wörishofen damals am Ende vor allem deshalb den Zuschlag erhalten habe, weil die Gewerbesteuer nochmals abgesenkt wurde. Alle Redner lobten zudem den schnellen Baufortschritt.

    Müller baut mit der Firma Glass (Mindelheim/Bad Wörishofen) „Es ist toll, was in kurzer Zeit geleistet wurde“, sagte Pschierer. Landrat Hans-Joachim Weirather lobte die „schlagkräftigen Bauunternehmen“ im Landkreis.

    Auch der Tricor-Vorstandsvorsitzende Martin Müller strich die Leistung von Glass heraus. Das ohnehin ambitioniert terminierte Projekt liege zwei Wochen vor dem Zeitplan. Firmenchef Dieter Glass reichte das Lob an seine Mitarbeiter weiter und wies darauf hin, dass ja die komplette Glass-Kontruktionsabteilung in Bad Wörishofen sitze. Dort wurde das Projekt geplant. „Zwei Männer haben diesen Neubau bewerkstelligt“, ließ Glass die Anwesenden wissen: Martin Müller und Bürgermeister Klaus Holetschek. „Ohne staatliche Subventionen, nur durch Wille und Tatkraft“, lobte der Unternehmer. „Sie beide waren getrieben von dem eisernen Willen, hier zu bauen“, erinnerte Glass an die heiße Phase der umkämpften Ansiedlung.

    Der Grundstein wird nicht in der Erde versenkt, sondern ziert künftig den Eingangsbereich der Tricor-Zentrale.

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