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Faustschlag während Eisdisco: Streit auf Facebook endet in Prügelattacke

Faustschlag während Eisdisco

Streit auf Facebook endet in Prügelattacke

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    Streit auf Facebook endet in Prügelattacke
    Streit auf Facebook endet in Prügelattacke

    Die Prügelattacke auf einen 15-jährigen Jungen in der Eisdisco war der Gipfel einer Auseinandersetzung, die ihren Anfang mit Schmähungen im Netzwerk Facebook nahm.

    Bad Wörishofens Polizeichef Edmund Martin sagte unserer Zeitung, dass zwischen Opfer und Haupttäter schon seit sechs Monaten ein bislang online geführter Streit schwele. Es ging um Beleidigungen, von Cyber-Mobbing will Martin aber nicht sprechen. Bei der Eisdisco hätten sich die beiden Jungen dann getroffen, einer von ihnen in Begleitung einer Gruppe anderer Jugendlicher. Ein Wortgefecht führte zu einer Kopfnuss, weitere Beleidigungen endeten damit, dass einer der Jungen dem anderen mit der Faust ins Gesicht schlug. Die anderen Jugendlichen hätten nicht zugeschlagen.

    So berichtet es Martin, nachdem es den Polizisten gelungen ist, den Täter zu ermitteln. Er ist ebenfalls 15 Jahre alt. Ihn erwartet eine Anzeige wegen Körperverletzung. Die Staatsanwaltschaft wird sich also mit dem Fall befassen. „Dass diese Rechnung im Eisstadion beglichen wurde, war Zufall“, sagt Martin. Dass dort eine Bande ihr Unwesen treibe, die andere Kinder und Jugendliche einschüchtert, könne er nun ausschließen.

    Die Polizei hat sich am vergangenen Freitag ein genaues Bild von den Vorgängen rund um die Eisdisco gemacht, nachdem unsere Zeitung über die Vorwürfe in Sachen Sicherheit und die Probleme mit verbotenem Alkoholkonsum berichtet hatte. Martin hat dazu auch Beamte in zivil eingesetzt.

    10 Fakten zu Facebook

    Facebook ist ein soziales Netzwerk mit Sitz in Palo Alto, Kalifornien.

    Das Projekt war im Jahr 2004 zum ersten Mal öffentlich zugänglich.

    Der Gründer des Kontaktnetzwerkes ist Mark Zuckerberg.

    Mitglied kann jeder werden, der nach eigenen Angaben mindestens 13 Jahre alt ist.

    Im Jahr 2010 soll Facebook bereits zwei Milliarden Dollar eingenommen haben.

    Die Nutzung ist kostenlos. Einnahmen werden nur über das (personalisierte) Werbegeschäft erwirtschaftet.

    2011 bekam das Unternehmen zusammen mit Apple den Negativpreis Big Brother Award.

    Der Name von Mark Zuckerbergs Unternehmen orientiert sich an Büchern, die es an US-Unis teilweise gibt. Sie sollen eine Orientierung auf dem Campus erleichtern.

    Im Herbst 2012 hatte Facebook über eine Milliarde Nutzer.

    Facebook ging am 18. Mai 2012 an die Börse. Es war der größte Börsengang eines Internet-Unternehmens in der Geschichte.

    Man habe in der Halle kontrolliert, in der Umgebung und im Stadtkern. Dort trafen die Polizisten gegen 17 Uhr auf eine Gruppe Jugendlicher, alle erst um die 13 Jahre alt. Sie rauchten Zigaretten und hatten laut Martin Alkohol dabei, der ihnen vermutlich von einem volljährigen Bekannten in einem Supermarkt gekauft wurde. Beim Alkotest erreichte einer der Jugendlichen einen Wert von 0,84 Promille. „Aus meiner Sicht ist das der Wahnsinn“, sagt Martin ungläubig. Der Junge wurde seiner Mutter übergeben. Vor der Eishalle ertappten die Beamten dann noch einen 17-Jährigen mit Hochprozentigem, allerdings nüchtern. Alkoholdepots in geparkten Autos habe man nicht entdeckt. Das Problem sei aber bekannt.

    In der Halle gilt ein Alkoholverbot

    In der Halle selbst sei es „recht ordentlich“ zugegangen, sagt Martin. Rund 150 Kinder- und Jugendliche hätten dort friedlich gefeiert. Weiterer Alkohol wurde dort nicht entdeckt. Bekanntlich gilt in der Halle ein Alkoholverbot.

    Hauptamtsleiter Werner Würstle von der Stadtverwaltung hatte allerdings unlängst beklagt, dass die Jugendlichen ziemlich kreativ bei der Umgehung dieses Verbots seien. Alkohol werde einfach in harmlose Getränke gemischt und so in die Halle gebracht. Stadt und der Eislaufverein reagieren darauf mittlerweile mit Taschenkontrollen. Den Alkoholkonsum vor der Halle wolle man damit unterbinden, dass die Eintrittskarten beim Verlassen der Halle ihre Gültigkeit verlieren.

    Der Eislaufverein wünscht sich außerdem, dass Flaschen nicht mehr mitgebracht werden dürfen. Auch mehr Ordner wären nötig, das finden auch Kommentatoren im Netzwerk Facebook. Das allerdings könne der Verein nicht alleine leisten, sagte jüngst die Vereinsvorsitzende Uta Kollmeder.

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