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Vernissage: Von idyllisch bis knallbunt

Vernissage

Von idyllisch bis knallbunt

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    Fröhlich-abstrakte Kunst wie beim Bild "An einem Ferientag" aus dem Jahr 1968 von Sigrid A. Dietz: In der aktuellen Ausstellung im Landratsamt spiegelt sich ihr Lebenswerk wider.
    Fröhlich-abstrakte Kunst wie beim Bild "An einem Ferientag" aus dem Jahr 1968 von Sigrid A. Dietz: In der aktuellen Ausstellung im Landratsamt spiegelt sich ihr Lebenswerk wider. Foto: Anja Bartsch

    Weiße Winterlandschaften stehen neben knallig-bunter, abstrakter Malerei. Sigrid Antonie Dietz schafft Gegensätze: Sie erzählt in ihren Bildern von fremden Kulturen, aber auch vom Leben vor Ort, in Mindelheim, wo sie seit 1954 lebt.

    Nun feiert die Malerin und Schriftstellerin Sigrid Dietz ihren 80. Geburtstag. Der Kunstverein Mindelheim, zu dessen Gründungsmitgliedern sie zählt, stellt ihre Werke zur Zeit unter dem Motto "Welten in der Welt" im Landratsamt aus.

    Landrat Hans-Joachim Weirather sagte bei der Vernissage, er freue sich, die Bilder im Foyer des Landratsamts ausstellen zu können. "Das ist bereits die 65. Ausstellung hier in diesen Räumen."

    Da ist zum Beispiel ein Bild, das Gerda-Marie Büllmann, die Vorsitzende des Kunstvereins, an eine Krake erinnert, die die Natur zerstört. Aus diesem Bild, das den Titel „Bebauung des Planeten“ trägt und 1968 entstanden ist, spricht die Angst vor dem Autobahnausbau in Mindelheim.

    Dann wiederum wirken die Werke von Sigrid Dietz wie Science Fiction und führen den Betrachter in surreale, kunterbunte Welten, in denen der "Psychonaut" erscheint – eine Figur, die die Malerin erschaffen hat, und die sie aus dem Bild des Astronauten kreiert hat. Sie fragt dabei nach der geistig-seelischen Bewältigung der Epoche der Raumfahrt.

    Weitere Informationen zur Ausstellung können Sie in der Donnerstagsausgabe der Mindelheimer Zeitung nachlesen.

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