Startseite
Icon Pfeil nach unten
Mindelheim
Icon Pfeil nach unten
Ettringen
Icon Pfeil nach unten

Lernen: Walnussbäume für die Schule

Lernen

Walnussbäume für die Schule

  • |
  • |
  • |
    Damit die Schüler der Ettringer Volksschule im Sommer ein Klassenzimmer im Freien haben, haben jetzt der Förderkreis und der Schulverband mit vereinten Kräften zwei Walnussbäume gepflanzt. Die gesamte Schulfamilie nahm daran Anteil.
    Damit die Schüler der Ettringer Volksschule im Sommer ein Klassenzimmer im Freien haben, haben jetzt der Förderkreis und der Schulverband mit vereinten Kräften zwei Walnussbäume gepflanzt. Die gesamte Schulfamilie nahm daran Anteil. Foto: Fotos: Frieder

    Ettringen Als Alfred Spicker noch Lehrer an der Volksschule Ettringen war, grünte und blühte der zwischen Grund- und Mittelschule gelegene Schulgarten, dass es eine Freude war. Seit der begeisterte Naturfreund im Ruhestand ist, wurde der Garten aus Zeitmangel ein wenig zum Stiefkind.

    Jetzt soll hier bald wieder mehr Leben herrschen. Ein Teil des pflegeintensiven Areals wurde eingeebnet und soll zu einem „Grünen Klassenzimmer“ werden; wenn es im Sommer drinnen heiß und stickig ist, können die Kinder hier im Freien lernen.

    Zwei Bäume spenden künftig Schatten fürs Lernen im Freien

    Damit sie dabei auch genug Schatten haben, wurden jetzt im Rahmen einer kleinen Feierstunde, an der die gesamte Schule teilnahm, zwei Walnussbäume gepflanzt. Mit dabei waren natürlich auch Alfred Spicker sowie zahlreiche Freunde der Schule. Pater Michael spendete seinen Segen; so dürfte dem Wachstum eigentlich nichts im Wege stehen.

    Für die nötige Feuchtigkeit sorgte das Nieselwetter. Ulrich Plukas, Vorsitzender des Fördervereins, mühte sich zusammen mit dem Schulverbandsvorsitzenden und Bürgermeister Robert Sturm und mit Kämmerer Karl-Heinz Müller beim Einpflanzen. Kräftig unterstützt wurden sie von Ewald Hellwig. Die Kinder sahen als Zaungäste gespannt zu.

    Walnüsse sehen nicht nur aus wie ein Gehirn, sie sind auch gut dafür

    Für das Fundament hatte schon zuvor der Schulverband gesorgt. Einen der Bäume spendete der Förderverein, der es als seine Aufgabe sieht, die Schule mitzugestalten. Seit der Gründung vor vier Jahren hat er schon rund 4000 Euro gezielt eingesetzt – für eine so kleine Schule wie die Ettringer eine durchaus beeindruckende Leistung.

    Der zweite Baum ist eine private Spende von Gabi Plukas. Als ihre Mutter vor einigen Monaten mit 86 Jahren starb, entstand in der Familie die Idee, zu ihrem Andenken einen Baum zu pflanzen, und dafür schien nun der Schulgarten der ideale Platz. Denn, wie Gabi Plukas den Kindern erklärte, „meine Mutti und mein Papa, Dora und Eduard Sorocean, waren hier an der Schule mehr als 30 Jahre das Hausmeisterehepaar.“ Dass der Baum jetzt an ihrer alten Wirkungsstätte stehe, mache die Familie Plukas froh.

    Konrektor Stefan Bader verglich den Baum und sein Wachstum mit den Kindern und stellte fest, dass Walnüsse nicht nur ein wenig aussehen wie ein Gehirn, sondern tatsächlich auch Nahrung fürs Gehirn seien.

    Alle Klassensprecher, von der ersten bis zur neunten Klasse, hängten dann noch eine große, selbst gebastelte Walnuss an die Zweige. Darauf hatten sie geschrieben, was sie sich für das Wachsen der Schulfamilie wünschen.

    Diskutieren Sie mit
    XXX 0 Kommentare
    hier kommen komentare rein
    Dieser Artikel kann nicht mehr kommentiert werden