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13. Januar 2012 06:00 Uhr

Neujahrsempfang

Wenn Gemeinde, Kirche und Bürger am selben Strang ziehen

Millionenprojekte verbinden Pfarrei und Markt Pfaffenhausen Von Josef Hölzle

Viele Informationen rund um das neue Begegnungszentrum und zur Sanierung der Pfarrkirche bekamen die Gäste beim Neujahrsempfang zu hören.
Foto: Hölzle

Pfaffenhausen Beim traditionellen Neujahrsempfang der Pfaffenhausener Pfarrei St. Stephan für kirchliche Mitarbeiter sowie für Vertreter des öffentlichen Lebens und der Vereine gab es heuer eine Premiere: Erstmals war ins neue „Begegnungs- und Pfarrgemeindezentrum“ geladen worden. Als „Gastgeber“ begrüßte Pfarrer Bernhard Endres die Gäste. Unter ihnen war neben dem Ruhestandsgeistlichen Adolf Renftle auch eine kleine Delegation des Blindenheims mit Pater Josef Jochem, Oberin Marion Ospald und zwei Mitschwestern.

Bürgermeister Roland Krieger sprach im Namen der Marktgemeinde: Pfaffenhausen könne stolz sein auf dieses neue „Begegnungszentrum“, sagte er. Das gemeinschaftlich von Pfarrei und Gemeinde realisierte und von hohem Bürgerengagement getragene Projekt sei ein Beispiel für ein vernetztes Miteinander in einer Kommune. Bis zur Einweihung im Sommer 2012 hoffe er, dass die „Dorferneuerung“ auch die Außenanlagen fertiggestellt habe.

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Auch die notwendige Sanierung der Pfarrkirche fordere den positiven Geist der Gemeinsamkeit, sagte Krieger. Der Markt stehe auch hier der Pfarrgemeinde als einem wichtigen Teil der Ortsgemeinschaft unterstützend zur Seite. Dies sei allgemeines Einvernehmen quer durch die Gremien. Kirchenpfleger Alois Hölzle, der auch Mitglied des Marktgemeinderats ist, stellte ebenfalls beide Großprojekte in den Mittelpunkt. Beide zusammen hätten ein Kostenvolumen von rund 2,6 Millionen Euro. Die Finanzierungen seien gesichert und würden ganz wesentlich aus kirchlichen Quellen gespeist. Dass der Markt Pfaffenhausen hinter und zu beiden Vorhaben stehe, sei für die Pfarrgemeinde und für die gesamte Ortsgemeinschaft ein beispielhaftes Signal. Beim Begegnungs- und Pfarrzentrum gehe es neben dem vielfältigen Platzangebot vor allem um den Geist und die Chancen, die so ein Haus in Zukunft zu eröffnen vermöge. Den Profit hätten dann alle.

Die Sanierung der Pfarrkirche ist der größte Brocken

Als besonderen „Brocken“ bezeichnete Hölzle die Sanierung der großen Pfarrkirche, die außen beginne und innen ende. Das prächtige Gotteshaus als historisches Erbgut wohlbehalten an die nächsten Generationen weiterzugeben, sei eine große Herausforderung für die gesamte Marktgemeinde, sagte der Kirchenpfleger. „Dieser Verantwortung müssen wir uns trotz sinkender Kirchgänger-Zahlen stellen“, sagte Hölzle. Er sprach bewusst die hohe Bedeutung der Kirchensteuer für die Erhaltung der wertvollen Kirchen und geistigen Zentren an. Er dankte ausdrücklich all denen, die sich solidarisch verhalten und ihren Beitrag leisten.

Nach diesen Informationen und Gedanken war in der großen Runde Gelegenheit für gute Wünsche und freundliche Worte. Wer wollte, konnte sich noch Bürgermeister Roland Krieger anschließen, der bei einem Rundgang die Räumlichkeiten vorstellte.

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