Mindelheim Dem Gesundheitsamt in Mindelheim sind mehrere Fälle von Norovirenbefall gemeldet worden. Der Leiter der Behörde, Dr. Peter Glasmann, gab allerdings insofern Entwarnung, als keine schwerwiegenden Fälle darunter seien.
Mehrere „medizinische Einrichtungen“ hätten bei Patienten Noroviren entdeckt, die sich als Durchfall bemerkbar machen. Glasmann rechnet damit, dass sich die Fälle in nächster Zeit noch häufen werden. „In der Regel geht das bis Ende Februar bis Mitte März“. In der kalten Jahreszeit sei die Wahrscheinlichkeit höher, sich anzustecken.
Viel können die Leute aber auch selbst tun, um eine Ansteckung möglichst unwahrscheinlich werden zu lassen. Wichtig sei eine gute Lebensmittel- und Toilettenhygiene, betont der Leiter des Gesundheitsamtes. Die Keime seien resistent und könnten sich an der WC-Tür oder der Türklinke der Toilette tage- und wochenlang halten. Glasmann rät daher zu besonderer Sauberkeit. Hände mit Seife waschen sollte ohnehin Standard sein. In Privathaushalten genüge der Einsatz üblicher Reinigungsmittel. In Krankenhäusern werde desinfiziert.
Nach ein paar Tagen ist meist alles überstanden
Wer bereits erkrankt ist, sollte seine Wasserverluste möglichst gut ausgleichen. Viel trinken ist also in diesen Wochen besonders wichtig. Leicht stecken sich übrigens Kinder und alte Menschen an. Nach ein paar Tagen ist die Erkrankung in der Regel gut überstanden. (jsto)