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Arla Foods: Wörishofer genehmigen Allgäuland-Verkauf

Arla Foods

Wörishofer genehmigen Allgäuland-Verkauf

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    Wörishofer genehmigen Allgäuland-Verkauf
    Wörishofer genehmigen Allgäuland-Verkauf

    Die Milchwerke gehören zu den größten der sechs Allgäuland-Genossenschaften. Die Abstimmung fand im Rahmen der Generalversammlung in Wolfertschwenden statt. Der Verkauf an Arla, den achtgrößten Milchverarbeiter der Welt, erreichte eine Zustimmung von 94,7 Prozent. Nötig gewesen wäre eine Zweidrittel-Mehrheit. Am Montag hatte bereits die Genossenschaft Milchwerk Donau-Alb zugestimmt.

    Arla-Deutschlandchef Torben Olsen hatte am Montag gesagt, die Alternative zum Verkauf an Arla sei die Insolvenz von Allgäuland. Das finanziell schwer angeschlagene Unternehmen hat in den vergangenen Jahren einen Schuldenberg von rund 70 Millionen Euro angehäuft. Arla verspricht den Bauern einen wettbewerbsfähigen Milchpreis. Standortgarantien für die Allgäuland-Werke in Bad Wörishofen, Sonthofen, Riedlingen und Kisslegg gab Arla bislang nicht ab. Betroffen von dem geplanten Verkauf sind etwa 1800 Bauern und rund 400 Allgäuland-Bauern. Während die Zustimmung der Wörishofer schon vor der Versammlung als gesichert galt, wird es heute Abend spannend. Dann sind die Eigentümer der Genossenschaft Allgäuer Bergbauern-Milch Sonhofen-Schönau zur Abstimmung aufgerufen. Diesen Landwirten liegt ein Angebot einer konkurrierenden Molkerei vor. Die letzte Abstimmung findet dann am Montag, 29. August, in der Genossenschaft Butterwerk Langenau statt.

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