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28. Januar 2012 09:27 Uhr

Hallenfußball

Wer bringt Glanz in die Halle?

Das Finale der Unterallgäuer Hallenmeisterschaft findet am Sonntag in Babenhausen statt. Dabei gelten die Mannschaften aus dem östlichen Landkreis traditionell als  Außenseiter.

Von Axel Schmidt

Mindelheim Die Ausgangslage ist nahezu dieselbe, wie in den Jahren zuvor. Bei der Unterallgäuer Hallenfußballmeisterschaft (So., 14 Uhr, Babenhausen) liegt die Favoritenbürde traditionell bei den Mannschaften aus dem westlichen Landkreis. Seit nunmehr 13 Jahren gab es keinen Sieger mehr aus dem Landkreis-Osten. Doch die Dominanz der Memminger Vereine scheint zu bröckeln. Standen 2010 zwei hiesige Vereine im Halbfinale, schaffte es Türkiyemspor Mindelheim im vergangenen Jahr sogar ins Endspiel. Dort unterlag das Team jedoch dem TV Erkheim.

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Der Titelverteidiger ist heuer nicht dabei. Die Erkheimer verpassten die Qualifikation. Dafür aber stehen mit den beiden Bezirksoberligisten TSV Ottobeuren und Gastgeber TSV Babenhausen zwei Teams ganz oben auf der Liste der Turnierfavoriten. Umso mehr, als dass beide Mannschaften bereits ihre Hallenreife in diesem Winter bewiesen haben. Der TSV Babenhausen gewann den Allgäuer-Brauhaus-Cup in eigener Halle, der TSV Ottobeuren gar das Qualifikationsturnier zur schwäbischen Meisterschaft. Dort jedoch musste sich der TSVO trotz einer 2:0-Führung im Viertelfinale dem späteren Turniersieger FC Augsburg II mit 2:5 geschlagen geben.

Gegen jenen TSV Ottobeuren muss Kreisklassist Türkiyemspor Mindelheim gleich im ersten Spiel ran. „Wenn wir das nicht verlieren, dann ist eine Überraschung möglich“, sagt Türkiyemspor-Trainer Esref Karatas. Mit der Gruppeneinteilung ist er nicht ganz zufrieden. Kein Wunder, denn in Gruppe A stehen sich sämtliche Sieger der Vorrundenturniere gegenüber. In Gruppe B dagegen alle Zweitplatzierten. „Wenn meine Spieler diszipliniert auftreten und das abrufen, was sie können, dann schaffen wir auch die Turniersiegergruppe“, glaubt Karatas. Beim Vorrundenturnier in Mindelheim habe seine Mannschaft ihre Qualitäten unter Beweis gestellt – und verdient gewonnen.

Ebenso souverän hatte der TSV Kirchheim das Qualifikationsturnier in Pfaffenhausen gewonnen. Markus Nägele, Tobias Freisinger, Patrick Jaut und Co. zeigten schnellen, attraktiven und vor allem erfolgreichen Hallenfußball. Der Kreisligist wird ob seiner technisch starken Hallenspieler als einer der Geheimfavoriten auf den Titel gehandelt.

Komplettiert wird das Viererfeld aus dem Landkreis-Osten vom SV Salamander Türkheim und dem SV Oberrieden. Jürgen Baur, Trainer des SVO, hatte sich unmittelbar nach der Qualifikation in Pfaffenhausen zwar über den Auftritt des A-Klassisten gefreut. Hohe Erwartungen an das Endturnier hat er jedoch nicht. „Ich rechne mir nicht allzu viel aus. Dafür sind die Memminger Teams zu stark“, lautete seine Einschätzung. Behält er recht, bleibt es auch im 14. Jahr nacheinander dabei, dass die heimischen Mannschaften leer ausgehen.

Die Einteilung der Endrunde:

Gruppe A TSV Ottobeuren, BSC Memmingen, Türkiyemspor Mindelheim, TSV Kirchheim, FV Winterrieden.

Gruppe B TSV Babenhausen, SV Oberrieden, SV Salamander Türkheim, SV Dickenreishausen, TV Woringen.

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