Ins Netz der Polizei ging der 57-Jährige bei einer Schwerlast-Kontrolle nahe Neu-Ulm. Die Beamten staunten nicht schlecht, als sie den elektronischen Fahrtenschreiber seines Sattelzugs auslasen und feststellten, dass der Berufskraftfahrer offenbar wenig Wert auf gesetzlich vorgeschriebene Ruhepausen gelegt hatte. Den Vorwurf eines "Lenkzeitenverstoßes" wollte der Berufskraftfahrer jedoch nicht auf sich sitzen lassen. Er habe stets einen Beifahrer gehabt, der ihm am Steuer abgelöst habe - nur heute sei er nicht mit auf Achse. Als vermeintlichen Beweis dafür präsentierte er die Fahrerkarte seines Kollegen. Das Misstrauen der Verkehrspolizisten konnte der Brummifahrer damit aber nicht ausräumen. Bei weiteren Recherchen der Beamten ergab sich dann auch, dass der Mann ihnen ins Gesicht gelogen hatte. Der angebliche Beifahrer genießt momentan zwangsweise eine längere Ruhezeit - im Knast.
Neu-Ulm