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Senden: Anwohner klagen über hohe Verkehrsbelastung

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Anwohner klagen über hohe Verkehrsbelastung

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    Viele Anwohner der Haydnstraße fühlen sich seit dem Ausbau der Fahrbahn durch hohes Verkehrsaufkommen gestört.
    Viele Anwohner der Haydnstraße fühlen sich seit dem Ausbau der Fahrbahn durch hohes Verkehrsaufkommen gestört. Foto: Foto: Angela Häusler

    Senden Mehr Verkehr, Fremdparker und zu hohes Fahrtempo beschäftigen die Anwohner der Haydnstraße, seitdem dort die Fahrbahn ausgebaut wurde. Das ist seit gut vier Wochen der Fall, die Straße hat nun auch östlich der Kreuzung mit der Harderstraße einen Asphaltbelag. Im Zuge des Ausbaus der Haydnstraße und dem dort erfolgten Durchstich zur Brucknerstraße wurde auch in der Richard-Wagner-Straße die Verkehrsführung geändert. Es herrscht weiterhin eine Einbahnregelung, allerdings in umgekehrter Richtung. So müssen die Anwohner der Haydnstraße ihre Häuser jetzt über die Richard-Wagner-Straße ansteuern, während der Verkehr aus der Brucknerstraße jetzt an ihren Haustüren vorbei geleitet wird. „Dass in der Haydnstraße nun mehr Verkehr herrscht, ist klar“, sagt Bürgermeister Kurt Baiker.

    Bislang hätten ihn vonseiten der Anwohner aber keine Beschwerden erreicht. Im Gespräch mit unserer Zeitung berichten jedoch mehrere Nachbarn, dass in der vorher deutlich ruhigeren Haydnstraße jetzt mehr und zuweilen recht schnell gefahren würde. „Langsam fahren die nicht gerade“, erklärt Willibald Krautsieder, „mir war es eigentlich lieber, als die Straße noch eine Sackgasse war“. Das Verkehrsaufkommen habe sich vervielfacht, und: Es seien nun viel mehr Fremdparker da, die die rechte Straßenhälfte zustellen.

    Ähnlich sieht es Fritz Planer, der zudem darauf wartet, dass der Graben vor seinem Hauseingang noch beseitigt wird. „Die rasen hier ganz schön durch“, erzählt er und findet außerdem schade, dass es nur auf der bebauten Straßenseite einen Gehweg gibt. Auf einen zweiten, gegenüber, war aus Kostengründen verzichtet worden. „Man müsste hier ein Schild hinmachen mit Tempo 30“, pflichtet eine Anwohnerin bei, die anonym bleiben möchte. „Da fahren manche wie die Sau“, berichtet die Frau.

    Sie hat außerdem beobachtet, dass einige der Autofahrer noch Probleme mit dem Wechsel der Fahrtrichtung haben. Vor dem Austausch des Straßenbelags waren in der Haydnstraße Fernwärmeleitungen der SWU verlegt worden, die Arbeiten hatten im vergangenen Spätsommer begonnen. Noch ist der Ausbau nicht ganz beendet, im Frühjahr soll der Feinbelag aufgebracht werden. Ihren Anteil an den Kosten – gemäß Planung knapp 300000 Euro – haben die Anlieger zu 75 Prozent bereits entrichtet, der Rest wird nach Abschluss der Arbeiten fällig. Auch die SWU beteiligt sich an den Kosten. Schon 2010 war der Ausbau beschlossen worden. Außerdem stehen dem Auweg, dem Haldeweg in Wullenstetten und dem Hittistetter Zuckenbergweg Modernisierungen im Rahmen des städtischen Straßenausbauprogramms bevor.

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