Ulm Seit mehr als zehn Jahren bringt der Europäische Tag der Jüdischen Kultur den Teilnehmern das Judentum mit seiner Geschichte und den Traditionen näher - inzwischen in über dreißig Ländern. Auch in Ulm werden am Sonntag, 5. September, Zeugnisse der älteren, aber auch der neu entstandenen jüdischen Gemeinden gezeigt. Diesmal lautet das Leitthema "Kunst und Judentum".

Neuer Friedhof und zukünftige Synagoge im Blickfeld
Zu diesem Zweck wurde von den jüdischen Gemeinden, von Gedenkstätten und Museen ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet, das in Ulm durch das Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg (DZOK) koordiniert wurde.
9-11 Uhr: Begehung des jüdischen Bereichs im Neuen Friedhof mit Christof Maihoefer; Dauer rund zwei Stunden, Treffpunkt am Haupteingang.
11.30-13.30 Uhr: Jüdisches Ulm vom Mittelalter bis zur Gegenwart, eine Stadtführung mit Ingo Bergmann und Dr. Nicola Wenige; Dauer rund zwei Stunden, Treffpunkt Weinhof/Brunnen.
14-15.30 Uhr: Vortrag von Christof Maihoefer zu bedeutenden jüdischen Handschriften des Mittelalters. Jüdische Gemeinde Ulm, Neutorstraße 28.
16-17.30 Uhr: Eine neue Synagoge in Ulm. Zum aktuellen Planungsstand berichtet Rabbiner Shneor Trebnik. Jüdische Gemeinde Ulm.
18-19.30 Uhr: Die jiddische Frauenbibel Zenna uRenna, ihre Geschichte und Stoffe. Vortrag von Christof Maihoefer. Jüdische Gemeinde Ulm. (az)
Gesamtprogramm für Elsass/Baden-Württemberg unter anderem im Stadthaus (Tourismus-Zentrale) und im DZOK oder online unter www.gedenkstaetten-bw.de/gedenk1.htm
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