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Neu-Ulm: Ausgefeilte Technik: Mutmaßlicher Autoknacker gefasst

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Ausgefeilte Technik: Mutmaßlicher Autoknacker gefasst

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    Unschuldig im Gefängnis (Symbolbild)
    Unschuldig im Gefängnis (Symbolbild) Foto: Foto: Alexander Kaya

    Seit Ende April hatte die Polizei in Neu-Ulm mit einem neuen Phänomen zu tun. Immer wieder fehlten aus kurzzeitig abgestellten Autos Handys, Laptops und andere Wertsachen. Insgesamt klagten bisher sieben Autobesitzer über Verluste. Alle Fälle hatten eines gemeinsam: Die Bestohlenen sperrten ihre Autos mit Zentralverriegelung über eine Funkfernbedienung. Sie alle kauften in einem Baumarkt ein. Als sie dann zurückkamen, waren ihre Wagen offen. 

    Die Spurensicherung fand keine weder Schäden, noch sonstige Veränderungen. Der Verdacht lag nahe, dass die Funkübertragung manipuliert worden war, um das Verschließen zu verhindern.

    Die Zivilpolizisten observierten den Bereich Im Starkfeld, wo sich fünf der sieben Fälle ereignet hatten - und die Fahnder hatten Erfolg.  Sie konnten einen verdächtigen Mann beobachten, der sich ohne erkennbaren Grund längere Zeit auf dem Parkplatz aufhielt.

    Als sei ihn überprüften, fanden sie ein selbstgebautes, elektronisches Gerät. Die Beamten durchsuchten seine Wohnung und fanden einen Teil des Diebesgutes Beuteschaden insgesamt ca. 3000 Euro.

    Der 44 Jahre alte Mann verweigerte jegliche Angaben. Das Gerät wird derzeit beim Bayerischen Landeskriminalamt näher untersucht.

    Die Polizei schließt nicht aus, dass es noch weitere Geschädigte gibt, die das Fehlen von Wertsachen aus ihrem Auto noch nicht bemerkt oder noch nicht angezeigt haben. Diese werden gebeten sich mit der Polizei Neu-Ulm, Tel. 0731/80130 in Verbindung zu setzen.

    Um sich gegen derartige Diebstähle zu schützen, sollte sich jeder, der mit  Funkfernbedienung absperrt, vergewissern, dass sein Auto auch wieder verschlossen ist.  AZ

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