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Pax Christi: Ausstellung will Unerzähltes erzählen

Pax Christi

Ausstellung will Unerzähltes erzählen

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    Die Ausstellung „Wohnungslos im Nationalsozialismus“ von Pax Christi Weißenhorn will „Unerzähltes erzählen“. Auf unserem Bild betrachten Wolfgang Weiß und Franz Snehotta (von links eine der Schautafeln.
    Die Ausstellung „Wohnungslos im Nationalsozialismus“ von Pax Christi Weißenhorn will „Unerzähltes erzählen“. Auf unserem Bild betrachten Wolfgang Weiß und Franz Snehotta (von links eine der Schautafeln. Foto: Foto: Dave Stonies

    Weißenhorn Gegen das Vergessen der NS-Zeit ankämpfen – das ist das Ziel von Pax Christi. So wird es auch dieses Jahr zum nationalen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar wieder eine Ausstellung und einen Vortrag geben.

    Wie in der Vergangenheit wurde wieder ein spezielles Thema ausgesucht, das in der Öffentlichkeit nicht allzu bekannt ist: „Wohnungslose im Nationalsozialismus.“ So zeigt die Ausstellung nicht nur, welche Gruppierungen als „asozial“ galten, sondern auch detailliert was mit diesen Menschen geschehen ist.

    Franz Snehotta, Vorsitzender der Weißenhorner Pax Christi-Bewegung, liegen die „unerzählten Themen“ besonders am Herzen: „Man muss den Besuchern die Tragweite der damaligen Greueltaten näherbringen.“ Denn nur so könnte auch eine Wiederholung des Damaligen verhindert werden.

    „Die Anzahl an deportierten Personen, die als asozial galten sowie wohnungslos waren, ist im Gegensatz zu anderen Gruppen verschwindend gering, jedoch mildert das in keiner Weiße die Grausamkeiten“, sagt Wolfgang Weiß von Pax Christi Weißenhorn.

    Besonders Stolz ist Pax Christi auf den Referenten des heutigen Vortrags – Professor Wolfgang Ayaß von der Universität Kassel, der als Experte auf diesem Gebiet gilt. „Wir wollten schon vor zwei Jahren mit Ayaß die Veranstaltung machen, jedoch hatte er am 27. Januar keine Zeit und uns ist es wichtig genau an diesem Tag unsere Aktion zu machen“, sagt Snehotta.

    Die Wanderausstellung wird vom heutigen Freitag an bis zum Sonntag, 29. Januar im Claretsaal des Claretinerkollegs zu sehen sein, anschließend geht die Ausstellung weiter an das Nikolaus-Kopernikus-Gymnasium sowie an die Wirtschaftsschule Friedrich List in Ulm. (ori)

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