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Baustellen-Staus nerven Autofahrer

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Baustellen-Staus nerven Autofahrer

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    Geduldsspiel für alle Autofahrer: Die Baustellen im Neu-Ulmer Stadtgebiet (hier im Bild in der Reuttier Straße) sorgen zu den Hauptverkehrszeiten für schlechtes Vorankommen auf den Straßen. Fotos: Furthmair/Brücken
    Geduldsspiel für alle Autofahrer: Die Baustellen im Neu-Ulmer Stadtgebiet (hier im Bild in der Reuttier Straße) sorgen zu den Hauptverkehrszeiten für schlechtes Vorankommen auf den Straßen. Fotos: Furthmair/Brücken

    "Warum müssen die denn überall gleichzeitig bauen", schimpft ein Autofahrer im Feierabendverkehr. "Die könnten sich doch absprechen und das anders koordinieren." Wer momentan nämlich nicht die Reuttier Straße Richtung B 10 nimmt, sondern etwa über Pfuhl und Burlafingen nach Nersingen fahren will, der trifft am Pfuhler Kreisel auf die nächste Umleitung - und den nächsten Stau. Andere erinnern sich noch an die Vollsperrung der Reuttier Straße, als im Rahmen von Neu-Ulm 21 die Bahntrasse tiefergelegt und die Unterführung zur Überführung wurde. Und fragen sich, warum man die jetzt fälligen Arbeiten nicht gleich damals in einem Aufwasch erledigt hat. "Da war das Verkehrschaos so groß, dass es eh wurscht gewesen wäre", sagt ein Autofahrer. Doch Bernhard Ott, der Leiter der Abteilung Straßen- und Brückenbau, sieht zur aktuellen Planung keine Alternative. Bei der Neu-Ulm 21-Baustelle seien die Umleitungen schon so kompliziert und aufwendig gewesen, dass man das letzte Stück der Reuttier Straße nicht auch noch hätte sperren können. "Dann wäre alles zusammengebrochen." Und auch beim Zeitplan für die Baustelle in Pfuhl hat sich die Stadt etwas gedacht. Beide Vorhaben wurden in die Ferienzeit gelegt, damit die Straßen pünktlich zum Schulbeginn wieder frei sind.

    Dass das klappt, davon ist Ott überzeugt: In der Reuttier Straße lägen die Arbeiten trotz des schlechten Wetters voll im Plan. Und in Pfuhl hofft er, dass die Straße zum Wochenende wieder geöffnet werden kann. Weil ein Tag komplett verregnet war, seien zwar die Markierungen noch nicht aufgebracht. "Aber das können wir auch nächste Woche machen, wenn der Verkehr wieder rollt." (ssu)

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