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Pocketklassiker-Festival: Bernd Kohlhepp zeigte "ganz große Kleinkunst"

Pocketklassiker-Festival

Bernd Kohlhepp zeigte "ganz große Kleinkunst"

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    Der Award war gestern da, der Preisträger nicht: Eine Videobotschaft sendete Bernd Kohlhepp, der ein Engagement in Stuttgart hatte. Auf dem Foto: Heinz Koch und der Gewinner auf Leinwand im Hintergrund.
    Der Award war gestern da, der Preisträger nicht: Eine Videobotschaft sendete Bernd Kohlhepp, der ein Engagement in Stuttgart hatte. Auf dem Foto: Heinz Koch und der Gewinner auf Leinwand im Hintergrund. Foto: Alexander Kaya

    Neu-Ulm Am Ende war das Jury-Urteil einhellig: Bernd Kohlhepp und sein „Schiller. Die Räuber oder so ...“ wird der „Steinle Pocket-Klassiker Award 2012“ zuerkannt. „Das ist ganz große Kleinkunst, ist schlicht genial“, kommentierte die Jury aus Angélique Duvier (Schauspielerin und Regisseurin), Renate Koch, Stephan Salzmann (Vorsitzender der mit ausrichtenden bürgerschaftlichen Initiative „Wir in Neu-Ulm“) und Timo Schmidt (Schauspiel- und Regie-Student).

    Die Jury hatte sich auf Vorschlag des Veranstalters entschlossen, die beiden Produktionen des Augus-Theaters nicht in die Konkurrenz zu nehmen, obwohl besonders „Willis wilde Weiber“, aber auch „fast Faust“ als preiswürdig im Sinne der Kriterien angesehen wurden. Es sollte jeder Verdacht der Kungelei vermieden werden.

    Das "1. Neu-Ulm Pocketklassiker-Festival" brachte zehn Tage kompakte Versionen bekannter Dramen auf die Bühne im AuGuS-Theater. Neben Kohlhepps "Räuber"-Bearbeitung waren auch Pocketausgaben von Stücken wie "Der zerbrochne Krug" oder "Orpheus in der Unterwelt" zu sehen. Organisiert hatte das Festival der Neu-Ulmer Theatermacher Heinz Koch. (heo)

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