„Wir wollen, dass in ganz Deutschland der bestmögliche Standort gesucht wird“, sagte der BUND-Regionalvorsitzende Ulrich Müller. Wenn sich am Ende herausstelle, dass beispielsweise die Schwäbische Alb am geeignetsten für ein Endlager sei, „dann würden wir dazu stehen“, so Müller. Die Suche müsse nach wissenschaftlichen und objektiven Kriterien vorgenommen werden und müsse die Bevölkerung mit einbeziehen.
Als überaus erfreulich bezeichneten die Umweltschützer den von der Bundesregierung beschlossenen Ausstieg aus der Atomenergie. Dennoch bemerkte Müller: „Mit den beiden Meilern in Gundremmingen und dem dortigen Zwischenlager bleibt uns das Thema noch viele Jahre erhalten.“ Bei den Siedewasserreaktoren mit nur je einem Kühlwasserkreislauf handle es sich um denselben Typ wie im japanischen Fukushima. Zum Jahrestag der dortigen Nuklearkatastrophe will der BUND am 11. März nächsten Jahres eine große Anti-Atom-Aktion veranstalten. (mru)