Senden Keineswegs mit Vorschusslorbeeren sparte Bürgermeister Kurt Baiker, als Anfang des Jahres am Ratstisch grünes Licht für das Bauvorhaben des Dehner-Gartenmarktes in Senden gegeben wurde. Nicht nur die „gewächshausartige Struktur“ des Neubaus lobte das Stadtoberhaupt, sondern auch die Investition als Bekenntnis zum Standort Senden. Immerhin investiert Dehner rund fünf Millionen Euro in die neue Anlage an der Berliner Straße 3. Und nicht zuletzt sind es auch die Arbeitsplätze, die das Unternehmen schafft, dem Baiker deswegen zusätzliche Anerkennung zollte: 40 Mitarbeiter sollen in der Sendener Dehner-Filiale beschäftigt werden.
Tiere im Neu-Ulmer Schwesterbetrieb
Seit gut einer Woche ist das „Mobile Gartencenter“ geöffnet. Es wird Domizil des Sendener Betriebs bleiben, bis im März 2012 die Neueröffnung erfolgt. Die Kunden haben sich bereits an den „Zeltverkauf“ gewöhnt. Und so manches Kompliment für die schöne Präsentation hat es auch schon gegeben, wie zu hören war. Mit Ausnahme der Schnittblumenabteilung und der Tiere, die in den Schwesterbetrieb nach Neu-Ulm umgezogen sind, ist das gesamte Sortiment wie gewohnt im Angebot.
5500 Quadratmeter Verkaufsfläche
Mit dem Abriss des 35 Jahre alten Gebäudes wurde dieser Tage ebenfalls begonnen. Dort werden nun einige Wochen die Bagger das Sagen haben. Neu errichtet wird ein deutlich größerer Gartenmarkt, wobei auch das benachbarte Grundstück auf der Westseite in die Fläche mit einbezogen werden soll. Insgesamt entsteht eine Verkaufsfläche von rund 5500 Quadratmeter. Außerdem sind ein großes Gewächshaus und ein Café geplant. Für die Kunden werden fast 170 Parkplätze geschaffen. Sie entstehen zur Kemptener Straße hin.