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Brücke: Der Abriss hat begonnen

Brücke

Der Abriss hat begonnen

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    Gestern um 13 Uhr fuhr der letzte Zug unter der alten Witzighauser Brücke hindurch, ab 16 Uhr hatten sich die beiden Bagger in Position gebracht und bis 18 Uhr war schon ein beträchtlicher Bereich der Fahrbahn weg gehämmert.
    Gestern um 13 Uhr fuhr der letzte Zug unter der alten Witzighauser Brücke hindurch, ab 16 Uhr hatten sich die beiden Bagger in Position gebracht und bis 18 Uhr war schon ein beträchtlicher Bereich der Fahrbahn weg gehämmert. Foto: Fotos: Roland Furthmair

    Witzighausen Schweres Gerät ist an der Dahlienstraße aufgefahren. Bagger sind seit gestern daran, die Brücke über die Bahn abzureißen. Die Arbeiten werden bis zum Sonntagabend dauern. Am Montag soll der Güterzugverkehr wieder rollen, der bis dahin ruht. In etwa drei Wochen wird mit dem provisorischen Fußgängersteg begonnen, der den Nordteil des Ortes mit dem Süden verbindet. Die Fertigstellung ist für Ende Mai geplant.

    Seit gestern Nachmittag gehen die Baumaschinen am Bahnübergang zu Werke. Die Stadtverwaltung hat die Anlieger darüber informiert, dass sie in den nächsten Tagen bis in die Nacht hinein Lärm in Kauf nehmen müssen. In etwa drei Wochen soll der Steg aus Metall folgen, der als Provisorium dient. Er soll bis Ende Mai errichtet sein. Hierfür ist aber noch das Plazet der Regierung von Oberbayern notwendig.

    Stadt müsste ein Drittel der Kosten schultern

    Etwa 20000 Euro kostet der Abriss, genauso viel Geld wird für das Brückengerüst ausgegeben werden. Danach muss sich der Stadtrat Gedanken um den Neubau der Brücke machen. 700 Witzighauser Bürger haben sich per Unterschrift dafür ausgesprochen, dass sie außer von Fußgängern und Radfahrern auch von Autos benutzt werden kann. Hierfür betragen die Gesamtkosten allerdings rund 700000 Euro. Bei einer Förderung nach dem Eisenbahnkreuzungsgesetz müsste die Stadt ein Drittel der Kosten schultern. Witzighauser Bürger waren mehrfach nach der Sperrung der Brücke im Februar auf die Straße gegangen, um ihren Unmut kundzutun. Der Bauausschuss hatte am Dienstagabend die Errichtung des provisorischen Stegs einstimmig beschlossen.

    Nachdem nun gestern der letzte Zug durch war, wurden die Schienen mit 350 Kubikmeter Sand verfüllt. „So wird nichts beschädigt. Es läuft alles nach Plan. Wir müssten bis 22 Uhr abgebrochen haben, am Freitag wird abtransportiert und bis Sonntag sollte der Schienenverkehr wieder möglich sein“, so Rolf Bauer vom ausführenden Abbruchbetrieb.

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