"Woher wissen Sie, dass diese Gebeine auch wirklich zu den Märtyrern gehören?", wird Pater Rainer Rommens, der Prior des Klosters Roggenburg, immer wieder gefragt. Doch der ist überzeugt davon, dass es sich bei den Leibern, die der damalige Abt Dominikus Schwaninger Anfang des 18. Jahrhunderts in der Zeit der großen Heiligenverehrung geschenkt bekam, nicht um irgendwelche Reliquien handelt. Der Schlüssel zu seiner Überzeugung ist auf den barocken Gemälden des großen Kirchenmalers Franz-Martin Kuen (1719-1771) zu finden, welche die Altarschreine in der Roggenburger Klosterkirche abdecken.
Neu-Ulm