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Forstwesen: Ein Mann für den Wald

Forstwesen

Ein Mann für den Wald

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    Der neue Revierleiter Forstoberinspektor Benedikt Trefzer (v.r.) bei der Amtseinführung durch Elchingens Bürgermeister Joachim Eisenkolb und Forstoberrat Ralf Tischendorf.
    Der neue Revierleiter Forstoberinspektor Benedikt Trefzer (v.r.) bei der Amtseinführung durch Elchingens Bürgermeister Joachim Eisenkolb und Forstoberrat Ralf Tischendorf. Foto: Manfred Deger

    Elchingen „Meine Aufgabe ist wichtig, nicht mein Titel“, sagt Forstoberinspektor Benedikt Trefzer. Mit seinem vorgesetzten Kollegen, Forstoberrat Ralf Tischendorf vom Krumbacher Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und Elchingens Bürgermeister Joachim Eisenkolb ist der neue Mann für den Wald zuständig für den nördlichen Landkreis Neu-Ulm in das alte Rathaus Unterelchingen gekommen, wo (wie bisher) die Geschäftsstelle des Revierleiters untergebracht ist.

    Die Aufgabe des jungen Försters ist nicht leicht. Er ist verantwortlich für die Staatswald-Reviere in Elchingen, Holzheim, Nersingen, Neu-Ulm, Pfaffenhofen, Senden und Vöhringen.

    Auch im Privatwald dieses großen Gebietes wird er „für die privaten Waldbesitzer beratend und fördernd tätig sein“, wie er bei seinem Amtsantritt versicherte. Bei entsprechender Vereinbarung wird er auch die Betriebsführung für den Körperschaftswald übernehmen. Ganz wichtig ist für den neuen Revierleiter, die waldpädagogische Zusammenarbeit mit den Kindergärten und Schulen. Sie soll mit Führungen und Besuchen praktisch verwirklicht werden.

    Die Aufgaben des neuen Revierleiters

    Zu seinen Aufgaben gehört auch die Forstaufsicht, also die hoheitliche Überwachung forstrechtlicher Aufgaben. In diesem Zusammenhang bat ihn Bürgermeister Eisenkolb um Unterstützung gegen die Überhandnahme des rücksichtslosen Naturtourismus, der seit einem Jahr stark zugenommen habe und auch von der Jägerschaft beobachtet werde. So würden zum Beispiel die Mountainbiker quer durch Wald und Flur fahren und dabei weder auf Pflanzen noch auf die Schutzgebiete des Wildes Rücksicht nehmen.

    Das dicht besiedelte Elchingen habe nur eine relativ kleine, forstliche Erholungsfläche. Umso größer sei der Erholungsdruck, der auf dieser Fläche laste.

    Trefzer ist sich bewusst, dass sich nicht nur im Elchinger Revier auf relativ geringen Flächen viele Interessen komprimieren. Er strebt deshalb eine möglichst enge Zusammenarbeit mit der Jagdgenossenschaft an. „Wir können nur gemeinsam den besten Schutz für Wald und Wild erreichen,“ ist er überzeugt.

    Eisenkolb betonte, dass sich die Gemeinde freue, dem Forst in ihren Mauern eine räumliche Heimat bieten zu können.

    Wichtig sei es für die Region, dass für alle forstlichen Fragen ein Ansprechpartner vor Ort erreichbar sei, der darüber hinaus einen Teil seiner Zeit pädagogisch für die Kinder und Jugendlichen zur Verfügung stelle. (mde)

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