Weißenhorn Die Künstler sind zufrieden, ebenso die Veranstalter und auch die Polizei: Die dritte Kulturnacht in Weißenhorn war ein voller Erfolg, heißt es einmütig. Organisatorin Heidi Kindermann hat an dem Abend alle 29 Orte in der Innenstadt besucht – und ist begeistert: „Es war überall voll, trotz der Kälte.“ Nach ihren Schätzungen dürften bis zu 3000 Menschen durch die Altstadt flaniert sein. Vor manchen Aufführungsorten hätten sich sogar „lange Schlangen“ gebildet, etwa an der Kreuz-Christi-Kirche, wo der Gospelchor „Joyful Voice“ sang. Auch vor der großen Bühne auf dem Hauptplatz hätten stets rund 150 Menschen gefeiert, wenn auch teils fröstelnd. Der Blick in die Zukunft fällt Organisatorin Kindermann angesichts vieler positiver Rückmeldungen nicht schwer: „Im kommenden Jahr wird es wohl die vierte Kulturnacht geben.“
Auch Bürgermeister Wolfgang Fendt ist um die Häuser gezogen – er weiß um den Charme der Nacht: „Man konnte herumwandern, hier und da einen Plausch halten und dann weiterziehen.“ Sein Fazit: „Ein tolles Fest.“ Die Kosten für die Stadtverwaltung bezeichnet er als eher gering: „Ein paar Hundert Euro für Flyer.“ Aber viele Mitarbeiter investierten zahllose Arbeitsstunden, teils auch in ihrer Freizeit. Fendt lobt seine Leute: „Super, was die leisten.“ Der Bürgermeister betont den friedfertigen Charakter der Veranstaltung: „Es gab nicht mal eine zerbrochene Flasche.“
Auch Gerhard Klingler, der Leiter der Polizeiinspektion, ist von der Kulturnacht angetan: „Aus Sicht der Polizei eine sehr, sehr schöne Veranstaltung.“ Auf Bitten der Verwaltung seien zahlreiche Polizisten vor Ort gewesen: „Wir haben unseren Personalplan auf eine Veranstaltung mit vielen Besuchern abgestimmt.“ Doch eingreifen mussten die Beamten nie: „Es verlief völlig ohne Komplikationen.“ (caj)