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Jahreshauptversammlung: Freie Wähler nehmen Bürgermeister in Schutz

Jahreshauptversammlung

Freie Wähler nehmen Bürgermeister in Schutz

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    Auf der Jahreshauptversammlung der Freien Wähler Elchingen wählten die Mitglieder einen neuen Vorstand (von links): 1. Vorsitzender Johann Gröger, Wahlleiter Joachim Eisenkolb, 2. Vorsitzender Josef Mayer, FW-Kreisvorsitzender Dieter Wegerer, Schriftführer Andreas Ulbricht und Christine Mayer, Beisitzer Gerhard Wuchenauer, Andreas Moser, Thomas Grimminger.
    Auf der Jahreshauptversammlung der Freien Wähler Elchingen wählten die Mitglieder einen neuen Vorstand (von links): 1. Vorsitzender Johann Gröger, Wahlleiter Joachim Eisenkolb, 2. Vorsitzender Josef Mayer, FW-Kreisvorsitzender Dieter Wegerer, Schriftführer Andreas Ulbricht und Christine Mayer, Beisitzer Gerhard Wuchenauer, Andreas Moser, Thomas Grimminger. Foto: Manfred Deger

    Elchingen Die Freien Wähler Elchingen (FWE) werden weiterhin von Johann Gröger angeführt: Auf der Jahreshauptversammlung wurde der bisherige Vorsitzende im Amt bestätigt.

    Gröger lobte in seinem Rechenschaftsbericht die Arbeit mit Bürgermeister Joachim Eisenkolb. Dessen Zusammenarbeit mit den Fraktionen des Gemeinderates und insbesondere mit der FWE bezeichnete er als „vorbildlich, konstruktiv und vertrauensvoll“. Trotzdem sei das Klima im Gemeinderat nicht immer positiv, stellte Gröger fest. „In regelmäßigen Abständen wird zum einen oder anderen Seitenhieb bezüglich der Arbeit des Bürgermeisters ausgeholt, was aus unserer Sicht nicht gerechtfertigt ist.“

    Eisenkolb habe unter schwierigsten wirtschaftlichen Bedingungen einen für 2012 tragfähigen und realisierbaren Haushalt vorgelegt, der trotz Befürwortung der FWE im Gemeinderat keine Mehrheit gefunden habe. Doch die harsche Kritik am Rathauschef und an der Verwaltung hätte sich bereits in der zweiten Sitzung in Luft aufgelöst. Der nur geringfügig veränderte Ansatz habe schließlich auch die Zustimmung der CSU gefunden. „Hierbei ging es nicht um die Sache, sondern ausschließlich darum, dem Bürgermeister und der Verwaltung Fehler vorzuwerfen, die dann vergeblich gesucht wurden“, kritisierte Gröger das Verhalten der CSU.

    Fraktionsbündnis ohne Gründe aufgekündigt

    Dass die Zusammenarbeit mit den bisherigen Partnern der FWE, der CSU und der Dorfgemeinschaft Oberelchingen, seit wenigen Monaten nicht mehr bestehe, bedauerte Gröger. Die CSU habe ohne Gründe zu nennen das Fraktionsbündnis zum Jahresende 2011 aufgekündigt. Das Verhältnis sei nach der Bürgermeisterwahl zwar „etwas gestört“ gewesen, sei aber dann wieder sachlicher und konstruktiver geworden. „Wahrscheinlich wirft die Bürgermeisterwahl 2014 ihre Schatten voraus“, vermutete Gröger. Er dankte Eisenkolb für sein großes Engagement und dafür, dass er bei Bedarf jedem der 20 Gemeinderäte, ungeachtet ihrer politischen Couleur, ehrlich, loyal und zum Wohle der Bürger zur Verfügung stehe.

    Bei den Vorschlägen der Freien Wähler zur Gemeindepolitik verwies Gröger auf die Anträge der Fraktion zur Schaffung von Windenergie, zur Überarbeitung des Flächennutzungsplanes und der Erweiterung heimatlicher Gewerbe- und Wohnbauflächen, zu einem bedarfsgerechten Konzept für das Raab-Karcher-Gelände und auf den Antrag zur Schulentwicklung. (mde)

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