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Bildungszentrum: Gemeinsamer Traum geht zu Ende

Bildungszentrum

Gemeinsamer Traum geht zu Ende

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    Auch Chorgesang war zum Abschluss der Ferienakademie zu hören, an der wieder Schüler aus ganz Bayern teilnahmen.
    Auch Chorgesang war zum Abschluss der Ferienakademie zu hören, an der wieder Schüler aus ganz Bayern teilnahmen. Foto: Manfred Deger

    Roggenburg. „What a Wonderful World“ sang der erst vor fünf Tagen neu gegründete Chor in der Tenne des Bildungszentrums. Manch einem der 128 jugendlichen Teilnehmer der 7. Roggenburger Ferienakademie „Kunst weckt TRäume“ standen dabei sogar die Tränen in den Augen. Sie waren aus dem ganzen Freistaat und aus allen Schularten gekommen. Zusammen mit namhaften Dozenten und unter der Schirmherrschaft von Staatsminister Ludwig Spaenle hatten sie in einer künstlerischen Gemeinschaft eine „wundervoll-kreative Welt“ erlebt.

    „Diese tolle Zeit hat uns Flügel verliehen“, meinten einige. Klaus Schweikart, Rektor des Nikolaus-Kopernikus-Gymnasiums Weißenhorn (NKG), ging in seiner Abschiedsrede noch weiter. „Wir alle haben einen Rausch an Gemeinschaft und gemeinsamer Kraft erlebt, wir haben in sehr persönlichen Auseinandersetzungen mit den Dozenten gespürt, dass Kunst süchtig machen kann“, sagte er in seiner vom Beifall einiger Hundert Gäste begleiteten Abschiedsrede. „Die Akademiewoche hat von fröhlichem Schaffen, von Kreativität und Hingabe gesprüht, in fast familiärer Atmosphäre und ohne die Einschränkungen des Alltags konnten sich alle in völliger Freiheit auf die Kunst konzentrieren“, fügte er hinzu.

    Die Ergebnisse der einwöchigen Zusammenarbeit zwischen Lehrenden und Lernenden konnten in Aktionen, Installationen, Performances, Gesang, Theater und einer Bilderausstellung gesehen, gehört und erlebt werden. Die Kunst der Schüler stand dabei nicht selten auf Augenhöhe mit der ihrer Dozenten und Mentoren. Das Zentrum und das NKG haben die Ferienakademie vor sieben Jahren aus der Taufe gehoben. Erstmals seit sieben Jahren konnte der erkrankte Zentrumsdirektor Pater Roman Löschinger „seine Kinder“ nicht verabschieden. „Ihr habt zusammen gelebt und gefeiert und die Muse Kunst nicht nur geküsst, sondern hundertfach zum Leben erweckt. Ihr wart toll“, ließ er ausrichten. Trotz seiner Grippe hatte er einige Male in die Werkstätten geschnuppert, um wenigsten ein bisschen von der Luft der Ferienakademie einzuatmen.

    Die Bilder und Installationen sind zusammen mit den Werken der Dozenten noch bis Mitte Juni in der Ausstellung im Haus für Kunst und Kultur im Kloster Roggenburg zu sehen. Man sollte sie nicht versäumen. Sie weckt „TRäume“. (mde)

    Bei uns im Internet

    Fotos von der Ferienakademie unter

    www.nuz.de/bilder

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