Nach knapper Wiederwahl klagt Schützenmeister Bernd Duzak über Querelen

Pfuhl Manches Mitglied des Schützenvereins Pfuhl hat bereits Peter Fröhle als neuen Chef gesehen. Wie bisher heißt der Erste Schützenmeister jedoch Bernd Duzak. In einer Kampfabstimmung wurde Duzak, der seit 1996 amtiert, bei der Jahreshauptversammlung für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt.
Auf den Wahlzetteln stand Duzak als einziger Kandidat. Überraschend schlugen dann einige Mitglieder Peter Fröhle vor. Die Abstimmung endete mit einem Patt – Duzak und Fröhle erhielten jeweils 22 Stimmen – bei sechs ungültigen Stimmzetteln.
Wahlleiter Manfred Jetter entschied, dass nochmals gewählt werden musste. Die zweite Abstimmung endete mit 25 Stimmen für Duzak und 22 für Fröhle, drei Stimmen waren ungültig. Die übrigen Vorstandsmitglieder wurden im Amt bestätigt: Zweiter Schützenmeister Martin Wegele, Schatzmeisterin Gudrun Jetter, Schriftführerin Karin Zwiorek, Erster Sportleiter Erich Happ und Erster Jugendleiter Josef Wölfl.
Bernd Duzak zählte in seiner Ansprache zunächst die Erfolge unter seinem Vorsitz auf, etwa den Neubau des Schützenheims und diverse Anschaffungen.
Enttäuschung über Querelen und Gerüchte
Trotz vieler Ausgaben hat der Verein laut Kassenbericht lediglich noch rund 42000 Euro Schulden. Der Betrieb der Gaststätte, deren Wirt Bernd Duzak gleichzeitig ist, sei gut gelaufen. Doch der Arbeitsaufwand sei kontinuierlich gestiegen. Gleichzeitig sei es aber schwieriger geworden, Mitglieder für Ehrenämter in der Vereinsführung zu finden. Nicht zuletzt habe es 2011 mit einem ehemaligen Mitglied Zoff gegeben. Zur Freude des Wirtes wurde 2011 noch ein zweites Wirtschaftsteam aufgestellt. Doch bald habe es laut Duzak Querelen, Kritik, Mobbing und üble Gerüchte aus dem privaten Bereich gegeben. „Meiner Meinung nach wurde mir das Vertrauen und vor allem meine Kompetenz als Erster Schützenmeister entzogen, das ist bitter und sehr enttäuschend für mich.“
Nach reiflicher Überlegung wolle er trotzdem weitermachen, sagte Duzak. Alle Mitarbeiter im Wirtschaftsbereich müssten sich nun zusammensetzen und einen vernünftigen Arbeitsmodus finden. Duzak versprach, auch von ihm persönlich gemachte Fehler nicht zu wiederholen. So sicherte er zu, dass das Rauchen während der Geschäftszeiten im Schützenheim für den Vorstand und speziell für ihn selbst künftig tabu sei. Diese Forderung hatte ein Mitglied erhoben. (pfl)
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