Roggenburg „Oma, heb’ die Füße“, warnen die vierjährige Luisa und ihre sechsjährige Schwester Emily ihre Großmutter Marianne Dollinger, als das Trio aus Weißenhorn vorsichtig durch einen Parcours balanciert. Sie schaffen es, ohne einen der Kegel umzuwerfen. Vielleicht lag es an der Stärkung zuvor: Die Drei hatten sich mit einem vitaminreichen Mixgetränk an der „Bar“ von Frater Lukas gestärkt.
Abschluss einer Reihe zum Thema Ernährung
Luisa, Emily und Oma Marianne waren unter 1000 Besuchern des Roggenburger Gesundheitstages, der mit zahlreichen Aktionen nun den Abschluss einer Veranstaltungsreihe zum Thema „Ernährung“ bildete. Über 500 Interessierte hatten in den vergangenen Wochen Vorträge und Filme besucht, etwa einen Diskussionsabend zum Thema „Was ist dran an Bio?“
Beim Aktionstag war nun auch sportliche Betätigung gefragt: Pferdesportverein, Taekwondo-Schule, Gymnastikgruppe, Fitnesspark Krumbach, Thannhauser Tanzstudio Miller und Weißenhorner Fitnessstudio „Bananas“ brachten die Besucher in Bewegung. Pater Roman Löschinger, der Direktor des Bildungszentrums, zog zufrieden Bilanz: „Wir freuen uns, dass wir die Themen mit Anbietern aus der direkten Umgebung besetzen konnten.“ Ihm sei es wichtig, „gerade in der Fastenzeit darzustellen, wie wichtig gesunde Ernährung im Zusammenhang mit körperlicher Bewegung ist“. Auch zahlreiche Handwerksbetriebe hatten die Thementage mitgestaltet.
Auch der Gegensatz von biologischer Produktion und konventioneller Herstellung war ein Thema der vergangenen Wochen. Darin wurde deutlich, dass der Preis für den Verbraucher nicht das einzige Signal für Qualität sein sollte: „Lieber Gurken aus der Region als Bio-Paprika aus Übersee einkaufen“, war das Fazit einer Diskussionsrunde. (mde)